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Hillerheides Keeper Hagen Schulz ist hier einen Tick eher am Ball als Waltrop Sherif Dawud.

Kreisliga B4

VfB unterliegt Hillerheide II mit 2:4

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WALTROP - Als Schiedsrichter Udo Werner (Datteln) die Partie der Kreisliga B4 zwischen dem VfB Waltrop und dem FC/JS Hillerheide II abpfiff, verstand Trainer Milan Mikuljanac die Welt nicht mehr. Sein Team hatte mit 2:4 (0:2) verloren.

„Es gibt Tage, da läuft einfach nichts zusammen“, befand der Coach später. Und bei der Ansprache an das Team hob er unmissverständlich hervor: „Wir gewinnen zusammen, und wir verlieren zusammen.“ Damit spielte Mikuljanac auf die Szene in der 84. Minute an, als Keeper Alex Ruscher weit aus seinem Kasten herauskam, und den Ball eroberte. Doch statt ihn kompromisslos nach vorne zu jagen, versuchte Ruscher einen Hillerheider auszudribbeln. Das ging daneben, und Pascal Ecke hatte keine Mühe, aus 20 Metern ins leere Tor zu kicken – 2:3, die Vorentscheidung.

Kein gutes Niveau

Aber schon die erste Halbzeit lief nicht nach dem Geschmack des VfB-Coaches. „Beide Teams haben nicht gut gespielt“, sagt Mikuljanac. Dennoch habe sein Team die Mehrzahl an Einschussmöglichkeiten besessen. Doch die Gäste, die dreimal aufs Tor geschossen hatten führten mit 2:0 durch Treffer von Pascal Ecke (4.) und Janik Smyrek. Die beste Möglichkeit auf 1:2 zu verkürzen, besaß Joel Lehmann Sekunden vor dem Pausenpfiff. Nach einem Foul an Elvan Tatli hatte der Schiri auf den Punkt gezeigt. Doch Lehmanns Elfer parierte Hagen Schulz bravourös.

Mehr Dampf in der zweiten Hälfte

Im zweiten Abschnitt gab der VfB mächtig Gas. Nachdem Aldin Ibraimi der 1:2-Anschluss gelungen war (51.), schaffte Ibraimi auch noch das 2:2 (69.). Nun wollten die Hausherren unbedingt den Dreier einfahren und stürmten munter drauf los. Allein Sherif Dawud vergab zwei hochkarätige Chancen. So blieb es bis zum Patzer von Ruscher eine einseitige Partie.

Kraft fehlt

In den Schlussminuten fehlte dem VfB die Kraft, um nochmals zurückzukommen. Der Treffer zum 2:4-Endstand, den Reda Banjak in der Nachspielzeit erzielte, hatte nur noch statistischen Wert. „Wir haben bei der Niederlage kräftig mitgeholfen“, sagt Mikuljanac und spielt damit auch auf die ausgelassenen Chancen an.

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