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Teutone Titan Berg (re.) konnte auch keine entscheidenden Impulse setzen.

Kreispokal, 2. Runde

Blamage: Teutonen unterliegen Lippramsdorf 2:7

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WALTROP - Die Generalprobe für die am Sonntag beginnende Kreisliga-A-Saison haben die Teutonen gänzlich in den Sand gesetzt. Das Team von Tim Braun und Florian Sulzbacher unterlag am Dienstagabend dem Bezirksligisten SV Lippramsdorf völlig verdient mit 2:7 (0:4).

Mit den tropischen Temperaturen – beim Anpfiff um 19 Uhr zeigte das Thermometer noch deutlich über 30 Grad an – kamen die Gäste viel besser zurecht. Schon beim ersten Treffer in der 5. Minute wurde das entscheidende Manko des Waltroper Spiels deutlich: die miserable Rückwärtsbewegung und die daraus resultierenden Schwächen in der Abwehr. So hatte Constantin Dewert keine Mühe, Waltrops Kapitän Eike Stöve zu umspielen und zur Führung einzuschieben. Das muntere Toreschießen begann… In der 15. Minute kam der Ball zu Henrik Kleinefeld, der wiederum auf 2:0 erhöhte.

Stöve und Krüger kommen zu spät

Beim 3:0 in der 36. Minute waren es Waltrops Stöve und Maurice Krüger, die den Schuss von Kleinefeld nicht verhindern konnten. Das Desaster nahm seinen Lauf, denn bereits in der 38. Minute erhöhte Dewert für den Gast auf 4:0. In der Pause gab es eine ruhige, aber bestimmte Ansage von Tim Braun. Wie viel Liter Wasser seine Jungs in diesen 15 Minuten zu sich nahmen, ist nicht überliefert.

Vollgas nach der Pause

Erstaunlich: Die Teutonen gaben gleich nach Wiederanpfiff richtig Gas. Einen Zuckerpass von Luca Gennermann verwertete Maurice Krüger mit dem Treffer zum 1:4-Anschluss. Und wiederum fünf Minuten später war es Gennermann selbst, der das Tempo hochhielt und den überrumpelten Gästen das Tor zum 2:4 einschenkte. Wer weiß, wie das Spiel gelaufen wäre, wenn Daniel Del Puerto Schillo in der 53. Minute per Lupfer getroffen hätte. Doch bei einem Angriff nur wenige Sekunden später gelang es den Teutonen wieder nicht, das nötige Gegenpressing aufzubauen: So marschierte Kleinefeld munter auf Teutonen-Keeper Philip Wölki zu, überwand ihn und schob zum 5:2 ein (57.).

Wieder Kleinefeld

Nachdem nur 120 Sekunden später erneut Kleinefeld zum 6:2 traf, sollte es das noch nicht gewesen sein. Denn in der 64. Minute durfte sich auch Lippramsdorfs Nils Hardegen in die Torschützenliste eintragen. Bitterer Höhepunkt war die anschließende Gelb-Rote Karte (Foul/Meckern), die Schiedsrichter Roger Roy Gad Stöve unter die Nase hielt. „Wir dürfen den Kopf jetzt nicht hängen lassen. Ab Sonntag geht es um Punkte, und die zählen“, bilanzierte ein zerknirschter Teutonen-Trainer.

Teutonia SuS:

Wölki – Stöve, Beckmann, Poslednik, Del Puerto Schillo (72. Köster), Gutzeit (72. Molitor), Gennermann, Hopp, Krüger, Reimann (46. Öztürk), Berg

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