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Con Lappen (re.) und die U19 verlor 1:2

Landesliga

U19 des VfB unterliegt Schermbeck mit 1:2

WALTROP - Im ersten Heimspiel der Landesliga-Saison mussten die U19-Junioren des VfB auf einige Leistungsträger verzichten, zeigten aber dennoch von Beginn an, wer die drei Punkte verdienen würde.

Setzte Marcel Pietryga nach fünf Minuten mit einem guten Distanzschuss ein erstes Signal, war Lappens Großchance nach zehn Minuten, die der SVS-Schlussmann auf die Latte abfälschen konnte, schon ein Ausrufezeichen. Auch in der Folge dominierten nur die Waltroper und hätten besonders durch Lavdrim Jusufi, der in der 19. Minute freistehend wegrutschte, Justin Böcker, der zunächst am Torwart scheiterte und dann fälschlicherweise beim Torerfolg wegen Abseits zurückgepfiffen wurde und erneut Jusufi, der, wieder frei vor dem Tor, volley verzog, in Führung gehen müssen.

Pfostenschuss

Auch nach dem Pausentee gehörte das Spiel nur dem VfB, der besonders beim Pfostenschuss des eingewechselten Noah Peters und Böckers Nachschuss nach Jusufi-Distanzschuss, Pech hatte. In der 60. Minute und unmittelbar nach Peters zurückgepfiffenem Abseitstor, war es dann ein langer Ball der Schermbecker, den der VfB nicht zu verteidigen wusste und an dessen Ende Mel Gerner durch die Abwehr tanzen und das 0:1 mit dem ersten Schuss auf das VfB-Tor besorgen durfte.

Nächste Großchance

Gegen nun indisponierte Waltroper Verteidiger gehörte die nächste Großchance erneut dem SVS, Furkan Dastan konnte jedoch gegen Gruman den Fuß ausfahren und retten. Nun war wieder der VfB am Drücker und scheiterte in Person von Peters völlig frei an Janßen, Lappen stand einschussbereit in der Mitte. Fünf Minuten später erhöhten die Schermbecker, wieder nach einem langen Ball auf Gruman, der Kaul im Rückraum fand, auf 2:0. So blieb Pietrygas 1:2, nach Vorlage von Lappen und Jünemann nur Kosmetik, weil der VfB auch in der Schlussphase beste Chancen nicht in Tore ummünzen konnte.

"Sterben in Schönheit"

„Wenn man ein so dominiertes und kontrolliertes Spiel verliert, kann man einfach nur gratulieren und sich selber die Frage stellen, ob der Anspruch Erfolg oder Sterben in Schönheit ist. Was wir vor dem Tor veranstaltet haben, spottet in Sachen Zielstrebigkeit und Wille jeder Beschreibung“, kritisierte Trainer Michael Rütten und fügte hinzu: „Dazu lassen wir den besten Spieler des Gegners beim 0:1 einfach so gewähren und kümmern uns danach auch nur marginal um die Zuordnung bei deren langen Bällen. Es wird Zeit, dass wir aufwachen und begreifen, dass fünf einfach und konsequent zu Ende gespielte Chancen mehr wert sind als 50, um die wir noch das Schleifchen binden wollen,“ ärgerte sich Michael Rütten über die unverdiente Niederlage.

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