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Andreas Broll hatte auch während des Rennens noch Zeit für einen Gruß.

Laufen

Broll ist nach 3:53 Stunden in Amsterdam im Ziel

WALTROP - Andreas Broll ist es schon wieder gelungen: Nach dem Hamburg-Marathon im Frühjahr ist der Hobbyläufer nun auch in Amsterdam erneut unter der Vier-Stunden-Marke geblieben.

Bei guten äußerlichen Bedingungen überquerte der Athlet des Waltroper Laufclubs nach 42,195 Kilometern die Ziellinie im Amsterdamer Olympiastadion nach 3 Stunden und 53 Minuten. Mit dieser Zeit unterbot Broll sein Gesamtergebnis aus Hamburg noch einmal um vier Minuten. „Das nächste Ziel ist ganz klar, die Drei-Stunden-Fünfzig-Marke zu knacken. Eventuell werde ich dafür den Marathon in Rom im Frühjahr 2019 in Angriff nehmen“, zeigt sich Broll weiterhin motiviert, sich zu verbessern.

Tolle Stimmung

Der Waltroper lobte die Veranstaltung in Amsterdam: „Die Stimmung war klasse. Gerade der Zieleinlauf in das gut gefüllte Olympiastadion war ein tolles Gefühl. Auch an der Strecke selbst waren viele Helfer. Das macht den Marathon ja auch ein bisschen aus. Jeder hilft hier jedem, damit man das Ziel am Ende erreicht.“ Das Miteinander sei auch auf der Strecke äußerst gut. „Wenn man einem Mitstreiter bei Krämpfen helfen kann oder einfach nur eine Wasserflasche reicht. Das ist schon immer wieder ein tolles Erlebnis und zeigt auch, dass man sich gegenseitig hilft. Da rückt die erlaufene Zeit auch manchmal in den Hintergrund“, blickt Broll zurück. Die Strapazen eines Marathons könne man nach dem Rennen natürlich jedem vom Gesicht ablesen. Dennoch überwiege am Ende die Erleichterung und die pure Freude über das Erreichte.

45.000 Läufer

Knapp 45.000 Läufer aus 17 Nationen starteten in der niederländischen Hauptstadt auf verschiedenen Renndistanzen. Der Waltroper LC schickte dabei nicht nur Broll ins Rennen. Acht weitere Läufer machten sich auf den Weg, um die Distanz des Halbmarathons zu bewältigen. Neben den Debütantinnen Silke Heller, Silke Enderlein, Dorothee Stratmann und Wiebke Urmetz gingen auch Elisabeth Kreuz, Nathalie Weitl-Gräbe, Marion Ochmann und Gerd Jankowski in das knapp 21 Kilometer lange Rennen. Die von Oskar Ritter trainierten Athleten hatten in ihrer Vorbereitung mit vielen Verletzungen und Krankheiten zu kämpfen. Auch der lange Sommer machte den Läufern oft einen Strich durch die Rechnung, weshalb man teamintern sehr zufrieden damit war, jeden Läufer ins Ziel gebracht zu haben. Für die Athleten aus Waltrop steht das nächste Ziel derweil schon fest: Am 31. Oktober wollen sie gemeinsam am „Halloween-Run“ in Duisburg teilnehmen. Ganz im Sinne von Halloween wollen die Athleten dort verkleidet auftreten.

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