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Nach dem letzten Heimspiel der U19-Junioren bedankte sich Jugendleiter Thomas Breimann (Mitte) bei Trainer Michael Rütten (rechts) und Leon Chazanis.

Michael Rütten

"Es waren die schönsten Jahre als Trainer"

WALTROP - Michael Rütten war zwei Jahre Trainer der U19 des VfB Waltrop. „Ich habe zuvor viereinhalb Jahre bei der Spvgg. Erkenschwick und vier Jahre bei der SG Wattenscheid 09 gearbeitet. Aber die zwei Jahre in Waltrop waren die bisher schönsten als Trainer“, meinte Rütten bei seiner Verabschiedung am Rande des letzten Heimspiels gegen Westfalia Herne (1:1) gerührt. Er wechselt bekanntlich als Co-Trainer zur U13 von Borussia Dortmund.

Verabschiedet wurde auch Leon Chazanis, der sieben Jahre beim VfB aktiv war und von der U13 bis zur U19 alle Jugendteams beim VfB durchlebte. Er war damals von TuS Ickern gekommen und wechselt zur neuen Saison wieder nach Castrop Rauxel. Allerdings zum Bezirksligisten SpVg BG Schwerin.

Zum letzten Heimspiel der Saison war die abstiegsbedrohte Westfalia aus Herne zu Gast am Hirschkamp und traf auf einen Gastgeber, der seit der vergangenen Woche bereits sein Minimalziel mit Platz drei gesichert hatte. In einer tempo- und niveauarmen ersten Halbzeit, in der der VfB ständig den Ball kontrollierte, aber keine offensiven Akzente setzen konnte, fielen keine Treffer.

Unmittelbar nach Wiederanpfiff hätte sich Kapitän Chazanis, in seinem letzten Spiel fast in die Scorerliste eingetragen, als er mit einem präzisen langen Ball perfekt Marcel Pietryga bediente, der frei auf Torwart Quade zusteuerte, aber scheiterte. In der 58. Minute klingelte es dann zum ersten Mal im Kasten, als der VfB eine Ecke nur in die Füße von Toni Petrovic klären konnte, der den Ball unbedrängt von der Strafraumlinie sehenswert zum 0:1 unter die Latte schlenzte. Einer von vielen Freistößen führte dann jedoch zum Ausgleich. Leon Broda zirkelte präzise auf den zweiten Pfosten, wo der eingewechselte Gossan Biakou den Kopf einzog und den Ball ins Tor passieren ließ (72.).

Chancen gab’s auf beiden Seiten noch in der Schlussphase: Biakou wurde von Gruber freigespielt, scheiterte aber an Torwart Quade. Kurz danach zog Josifov alleine auf das Waltroper Tor, wurde aber von Ressemann am Abschluss gehindert. Auch in den letzten Minuten wollte das Tor nicht fallen, als Lukas Teska frei über Tor und Schlussmann lupfte und Pietryga abschließen konnte, Quade zur Seite abwehrte und Teska den Abpraller verpasste. In der Nachspielzeit fiel fast noch das Siegtor für Herne, das Ressemann verhinderte.

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