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Für Sebastian Fricke (r.) ist die Hinrunde gelaufen.

3:5 bei RWE nach 3:1-Führung

Teutonia SuS II wieder im Pech

OER-ERKENSCHWICK - Die Serie hält.Teutonia SuS Waltrop II wartet weiter auf ein Erfolgserlebnis. Dabei war die Mannschaft von Yücel Özdemir am Freitagabend bei RW Erkenschwick bei einer zwischenzeitlichen 3:1-Führung ganz nah dran am ersten Sieg. Am Ende drehte der Favorit die Partie noch in einen 5:3-Erfolg.

Das war ein echtes Spektakel am Freitagabend. Eines, indem Rudolf Behrenswerth für RWE der gefeierte Matchwinner wurde, als er nach Freistoßflanke von Emre Odabas aus dem Gewühl heraus kurz vor dem Ende zum 4:3 traf (86.) und in dem Florian Pagels dann den Schlusspunkt zum 5:3 setzte (90.).

Vom Anpfiff an entwickelte sich ein hoch temporeiches Spiel, das dem neutralen Zuschauer richtig Spaß machte. Ob die beiden Trainer Andreas Albersmann und Yücel Özdemir sich ebenfalls daran erfreuen konnten, dass es quasi im Minutentakt in beiden Strafräumen lichterloh brannte, darf bezweifelt werden. Njie Adama hatte die Führung der Gäste auf dem Fuß, verzog aus halbrechter Position knapp. Da waren keine 30 Sekunden gespielt. Und nur drei Minuten später tauchte der Rechtsaußen wieder vor dem Kasten von RWE-Schlussmann Mark Horst auf. Dieses Mal flog der Ball weit übers Tor (4.).

RWE wirkte beeindruckt, hatte zunächst Mühe, das Spiel an sich zu reißen. Erst, als Torsten Stondzik einen von Mohamed Sharper Camera an Rudolf Behrenswerth verschuldeten Foulelfmeter zum 1:0 versenkte, wurden die Hausherren sicherer. Immer wieder konnte sich vor allem der schnelle Sebastian Fricke in Szene setzen. Doch die RWE-Offensive fand ihren Meister in Schlussmann Jan Gesing, ohne Frage der beste Waltroper an diesem Abend.

Mit Glanzparaden gegen Fricke (15.), Pagels (20.) und Behrenswerth (29.) hielt Gesing die Truppe von Özdemir im Spiel. Der Chancenwucher von RWE rächte sich. Fabian Elpe fing einen Ball im Mittelfeld ab, schickte Pascal Almenröder auf die Reise. Und der schlenzte den Ball aus halblinker Position zum 1:1 über den herausgeeilten Horst ins lange Eck (33.).

RWE wirkte kaum geschockt, hatte nur drei Minuten später durch Fricke das nächste dicke Ding. Seinen flachen Schuss aus 20 Metern lenkte Gesing mit den Fingerspitzen zur Ecke (34.). Und auch vier Minuten später hielt Gesing – wieder gegen Fricke – sensationell.

Nach der Pause ging das Angriffsspektakel am Mühlenweg weiter. Denis Özdemir brachte Teutonia mit einem direkt verwandelten Freistoß aus 22 Metern mit 2:1 in Führung (53.). Nach Ballverlust von Frederik Tophoven war wieder Almenröder zur Stelle, umkurvte Horst und schob zum 1:3 ein (58.). Entschieden war da aber noch lange nichts. Im direkten Gegenzug gelang Pagels per Kopf der Anschlusstreffer (59.). Mit seinem ersten Ballkontakt glich der gerade eingewechselte Julian Panchyrz zum 3:3 aus (65.). Beide wollten nun den Sieg. Doch das bessere Ende hatte RWE. Teutonias Reserve wartet nach der dritten unglücklichen Niederlage weiter auf den ersten Punkt.

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