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Schon jetzt werden die Plätze am Reitverein regelmäßig gewässert.

Pferdesport

Die Vorbereitungen für die Reitertage laufen auf Hochtouren

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WALTROP - ie anhaltende Hitze prägt derzeit auch die Vorbereitungen für die sechstägigen Reitertage, die der Reitverein Waltrop kommende Woche vom 7. bis 12. August auf der Anlage am Markfelder Weg ausrichtet. Schon weit im Vorfeld werden die Plätze gewässert, um für die Teilnehmer bestmögliche Bedingungen zu schaffen.

„Eigentlich gibt es nur extremes Wetter während unseres Turniers“, sagt Bernd Windmüller, der seit Jahrzehnten mit den Reitertagen eng verbunden ist. Denn entweder es ist brüllendheiß oder aber die Veranstalter versinken im Matsch. So wie im vergangenen Jahr, als sogar das beliebte Barrierenspringen am Freitagabend abgesagt werden musste. „Wir bereiten uns auf das warme Wetter gezielt vor. Wir werden viele Wasserfässer aufstellen, damit die Pferde erfrischt werden können“, so Windmüller. „Eigentlich vertragen Pferde die Hitze gut. Dafür müssen sie aber natürlich konditionell in der Spur sein.“

Wasser für Zwei- und Vierbeiner

Die Helfer des Reitvereins versuchen natürlich auch, es den Zuschauern so angenehm wie möglich zu machen. „Ein Vorteil ist, dass die beiden Höhepunkte am Freitag und am Samstag – das Barrierenspringen (Freitag, 21.30 Uhr) und die M-Dressur-Kür unter Flutlicht (Samstag, 22 Uhr) – in den späten Abendstunden stattfinden, wenn die Temperaturen angenehmer werden.“ Erneut werden die Besucher von der Tribüne und aus dem Zelt heraus die Wettbewerbe auf dem großen Außenplatz verfolgen können. Und erneut gibt es neben dem Bierstand auch einen Wein- und einen Cocktailstand.

2500 Nennungen

Rund 2500 Nennungen liegen für die Reitertage vor. „Das ist ungefähr der Wert des Vorjahres“, erläutert Windmüller. Auffällig: Die Resonanz bei den Springpferdeprüfungen ist geringer. Dafür liegen 82 Nennungen für den Großen Preis von Waltrop, einer S**-Springprüfung mit Siegerrunde vor. „So viele hatten wir noch nie“, sagt Windmüller.

Keine Konkurrenz

Wie er sich das erklärt? „In diesem Jahr finden das Turnier der Sieger in Münster und das auf dem Hobborner Hof im Bergischen nicht parallel statt. Die Veranstalter hatten sich oftmals die Profis gegenseitig weggenommen. Das fällt in diesem Jahr weg.“ Eine Neuerung gibt es derweil beim Sonntagnachmittagprogramm: Die M-Dressur ist nicht mehr als solche, sondern als Dressurreiterprüfung M ausgeschrieben. Der feine Unterschied liegt darin, dass hier der Fokus auf der Einwirkung und dem Sitz des Reiters liegt. Aufgeteilt ist diese Prüfung in eine Abteilung für Reiter des Jahrgänge bis 1988 und eine für die Jüngeren ab 1989.

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