Reitsport

Max Beermann springt beim Salut-Festival gegen die Crème de la Crème

AACHEN - Die Konkurrenz ist groß beim Salut-Festival in der Aachener „Soers“. Dort wo sich normalerweise die besten Reiter national wie international die Klinke in die Hand geben, reitet der Waltroper Max Beermann um den Großen Preis der Junioren.

Es ist sein letztes Jahr bei den Junioren. Für den 21-Jährigen dürfte es trotzdem richtig schwer werden, das drei Sterne S-Springen am Sonntag zu erreichen. „Die Konkurrenz ist bärenstark und deshalb ist das Dabeisein schon ein großer Erfolg“, sagt Vater Wilhelm Beermann. Doch für seinen Sprößling ist mit etwas Glück auch die Quali drin.

Gestern und auch heute noch wird Max Beermann im zwei Sterne S-Springen mit dem siebenjährigen Wallach Lennox Lewis sein Können unter Beweis stellen. Im Eröffnungsspringen am Donnerstag hatte er noch leichte Probleme, blieb nicht ganz fehlerfrei und leistete sich einen Fehlerpunkt. Auch auf Rainbow lief’s nicht rund. Beim „Warmspringen“ leistete sich Beermann drei Fehler im Parcours. „Auf Lennox wird es schwer, weil es ein ganz junges Pferd ist“, sagt Wilhelm Beermann.

Um den Sieg springt aber die namhafte Konkurrenz aus ganz Deutschland. Der Sieger im „Preis der Soers“ steht bereits fest. Der 21-jährige Jan Wernke (Weser-Ems) gewann auf Gosbodino 2 mit einem fehlerfreien Ritt in 48,17 Sekunden. Den zweiten Platz belegte Linda Marschall (Baden-Württemberg), über den dritten Platz konnte sich Marcel Marschall (Baden-Württemberg) freuen. Bei der anschließenden Siegerehrung gab es für die acht Bestplatzierten neben attraktiven Preisen auch wieder die obligatorischen Möhren. Für Wernke war’s also ebenso wir für Beermann der letzte Auftritt der jungen Reiter. Beide schwärmten förmlich von den Bedingungen in den Ställen. „Die waren hervorragend geschmückt. Das war schon beeindrucken dort zu reiten“, meinte auch Wilhelm Beermann. Für Sohn Max wird die Rückkehr unabhängig vom Großen Preis am Sonntag erfolgen. Ab Montag stürzt sich der 21-Jährige wieder auf die Bücher. Dann wird der Berufsreiter der Bundeswehr wieder an der Fachhochschule Recklinghausen sich um sein Studium (Wirtschaftsingenieurwesen) kümmern.

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