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Auch die Steuerfrau packt mit an: Emilie Meyer (re.) mit ihren Teamkolleginnen vom Juniorinnen-Achter bei der EM in Essen.

Rudern

Henkel und Meyer starten bei der EM

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WALTROP - Normalerweise spielen die Europameisterschaften für den Deutschen Ruderverband eher eine untergeordnete Rolle. In diesem Jahr ist das anders: Denn die Kontinental-Titelkämpfe finden in Essen auf dem Baldeneysee statt. Und daher sind bei diesen Junioren-Wettkämpfen alle Bootsklassen mit 54 Athleten vertreten. Darunter sind auch zwei Aktive des Waltroper Rudervereins.

Höchste Ambitionen hat Sören Henkel. Der WM-Bronze-Medaillengewinner im Achter 2018 bestreitet in diesem Jahr sein letztes als A-Junior. Sein Ziel ist es, auch in diesem Jahr bei der WM zu starten, die Anfang August in Tokio stattfindet.

Traditionell nutzen viele osteuropäischen Nationen die EM stets, um sich bereits früh in der Saison auf hohem Leistungsniveau zu präsentieren. Auch um staatliche Fördergelder zu bekommen. Diese Föderationen sind auch in Essen am Start. „Hinzu kommt ja auch, dass Tokio schon ein begehrtes Ziel ist für die Junioren“, weiß Henkels Heimtrainer Andreas Erdtmann. So haben 35 Nationen 570 Athleten für die Titelkämpfe gemeldet. Das ist ein neuer Rekord.

So ist auch das Meldeergebnis im Junior-A-Doppelvierer in diesem Jahr erstaunlich hoch. Denn hier werden 18 Boote am Start sein. Darunter auch Sören Henkel, der sich mit Herrmann Krüger, Paul-David Leerkamp und Nils Stutz zum Ziel gesetzt hat, bei der Medaillenvergabe am Sonntag – das A-Finale beginnt um 14.12 Uhr – ein entscheidendes Wörtchen mitzureden.

Wer dort die Nase vorn hat, kann sich jedoch noch lange nicht sicher sein, dass er bei der WM zum Team gehört. Die Heim-EM ist eine Zwischenstation auf dem Weg zur Nominierung. Diese erfolgt nach den erbrachten Leistungen bei der Regatta in Hamburg sowie nach den Eindrücken bei der Deutschen Jugendmeisterschaft.

Und auch eine zweite Waltroperin ist in Essen am Start: Emilie Meyer wird den Juniorinnen-Achter steuern. Erdtmann bedauert derweil, bei den Rennen der beiden nicht vor Ort sein zu können. Denn parallel laufen bei der Regatta in Köln die Rennen seiner anderen Schützlinge. „Sören kennt den Bootstrainer Martin Schawe, von dem er dort betreut wird, gut. Zudem haben einige Waltroper angekündigt, sie in Essen zu unterstützen. Wir drücken dann von Köln aus die Daumen“, verspricht Erdtmann.

Dort sind die Leichtgewichte Hannah Veuhoff, Marie Schulte-Kump, Helen Klaes sowie Dorothea Kampmann, Ida Polarczyk und Elena Erdtmann am Start. Die Waltroper Mannschaft wird von den B-Juniorinnen Imke Klaes und Johanna Kampmann komplettiert.

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