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Stehen am Samstag im Finale der WM im bulgarischen Plovdiv: Franziska Kampmann (li.) und Frieda Hämmerling.

Rudern

Kampmann und der Doppelvierer erreichen das WM-Finale

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WALTROP - Franziska Kampmann steht vor dem größten Erfolg ihrer Karriere: Die Ruderin des RV Waltrop steht im Finale der Weltmeisterschaften. Mit guten Chancen auf einen Podestplatz.

Der Frauen-Doppelvierer gehörte vor den Titelkämpfen im bulgarischen Plovdiv zu den Favoriten, hatte das Boot mit Frieda Hämmerling, Carlotta Nwajide, Marie Arnold und eben auch Franziska Kampmann den Weltcup gewonnen. Doch auch die Athletin des Rudervereins Waltrop hatte im Vorfeld der Weltmeisterschaften vor der Konkurrenz gewarnt. Schließlich wisse man nicht, wie sich andere Boote seit dem Weltcupfinale in Luzern entwickelt hätten. Die Teams aus China und den Niederlanden hatten neben den Deutschen ihre Vorläufe gewonnen. Im ersten Halbfinale starteten die Deutschen und die Niederländerinnen, während im zweiten Halbfinale die Chinesinnen mit von der Partie waren.

Start-Ziel-Sieg der Polinnen

Im ersten Entscheidungslauf gaben die Polinnen den Ton an und fuhren einen Start-Ziel-Sieg ein. Bei der 500-Meter-Marke lag die Ukraine noch vor den Deutschen, jedoch wendete das Team um Franzi Kampmann bei der Hälfte der 2000-Meter-Strecke das Blatt und rettete den zweiten Platz ins Ziel. Damit war das Minimalziel, unter die besten drei Teams des ersten Halbfinals zu kommen, erreicht. Vorlaufsieger Niederlande lag bis zur 1000-Meter-Marke noch auf Rang vier, arbeitete sich dann aber vor und schaffte als Dritter noch die Finalqualifikation.

China liegt vorne

Nachdem Polen, Deutschland und die Niederlande das Ticket sicher in der Tasche hatten, galt der Blick dem zweiten Halbfinale. Hier siegte das Boot aus China mit einem Vorsprung von zweieinhalb Sekunden vor den Britinnen und den US-Amerikanerinnen.

"Einigermaßen zufrieden"

„Wir sind einigermaßen zufrieden mit dem Rennen. Unsere Taktik war, am Start mitzufahren, um dann am Ende rauszufahren“, berichtete Kampmann gestern von der Regattastrecke. Und fügte hinzu: „Wir haben festgestellt, dass man das mit den Polinnen nicht machen sollte. Wer einmal in Führung liegt, gibt die auch nicht mehr freiwillig ab.“

Um 12.01 Uhr zählt's am Samstag

Das Finale wird der Doppelvierer nach Angaben Kampmanns anders angehen. „Hier werden die Karten neu gemischt“, lautet die Kampfansage. Im Hinblick auf die fast gleichen Zeiten in beiden Halbfinals rechnet Kampmann mit einem spannenden und engen Ausgang des Endlaufs. Dies wird am Samstag um 12.01 Uhr hiesiger Zeit gestartet.

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