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Seine Entscheidung sorgte für Kopfschütteln bei Spielern beider Vereine: Schiedsrichter Siegmar Tylinski. 

Fußball 

Schiri zeigt zweimal Rot: "Weil die Presse da ist" 

Da staunten die Beteiligten der B4-Partie zwischen dem VfB Waltrop und der SG Suderwich II nicht schlecht: Schiri Siegmar Tylinski zog zweimal Rot. "Weil die Presse da ist", ließ er die "Sünder" wissen.

Als VfB-Spieler Dennis Wagner nach seiner Roten Karte hinter der Bande den Rest des Spiels seiner Teamkameraden vom VfB Waltrop gegen die SG Suderwich II (5:2) verfolgte, sagte er etwas ungläubig: "Die Begründung war, ich muss Euch die Karte geben, weil die Presse da ist." 

Ähnlich überrascht war auch der Suderwicher Dominik May, der nach dem Abpfiff vor der Kabine auf einer Bank Platz genommen hatte. Er bestätigte Wagners Aussage. "Das hat er wirklich gesagt." 

Was auf dem Feld passiert war? Waltrops Denis Özdemir war von May gefoult worden. "Da bin ich zu ihm hin und fragte, was das sollte", erzählt Wagner. Die beiden Spieler hatten sich berührt, May war etwas theatralisch zu Boden gegangen. 

Versöhnung auf dem Platz reicht Schiedsrichter nicht

Doch dann stand der Suderwicher wieder auf - Wagner, May und Özdemir reichten sich freundschaftlich die Hand. Damit war die Angelegenheit erledigt? Nicht ganz.

Schiedsrichter Tylinski rief die Spieler zu sich und zeigte zur Überraschung aller Wagner und May die Rote Karte. 

Hinterher bestätigte der Unparteiische auf Nachfrage: Das mit der Presse habe er gesagt. "Ich hätte die Platzverweise aber auch ohne die Presse erteilt. Hände haben am Gegenspieler nichts verloren. Das steht im Regelwerk, und wir sind angewiesen, in diesem Fall hart durchzugreifen." 

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