Stadtsport-Verband

SSV muss die Vereine mit ins Boot nehmen

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WALTROP - Die Defibrillatoren, die der Stadtsport-Verband Waltrop aufgehänt hat, müssen künftig wöchentlich überprüft werden. Sonst sieht es duster aus für die Interessenvertretung der Sportler in Waltrop, sagt ihr Vorsitzender Matthias Rupieper.

Defibrillatoren, die an Waltrops Sportstätten aufgehängt wurden, war eine Herzensangelegenheit des Stadtsport-Verbandes (SSV) Waltrop. 13 Geräte wurden zwischen 2014 bis 2016 montiert. Es gibt nunmehr eine neue Verordnung in diesem Zusammenhang, die dem SSV-Vorsitzenden Kopfzerbrechen bereitet. Denn er ist auf der Suche nach Verantwortlichen, die einmal in der Woche nachschauen müssen, ob eine bestimmte Kontrolllampe leuchtet. „Sonntags überprüfen sich die Geräte selbst. Jeden Montag müsste nun jemand schauen, ob diese Eigenkontrolle erfolgreich war“, schildert Rupieper.

Auf der Suche nach einer Lösung innerhalb des SSV wurde man nicht fündig. „Es gibt niemanden, der das machen kann, alle 13 Geräte zu überprüfen.“ Bei der SSV-Jahreshauptversammlung (JHV) am kommenden Mittwoch um 19 Uhr bei Burbaum will er vorschlagen, dass Vereinsvertreter diese Aufgabe übernehmen, die dann ohnehin in den Hallen und auf den Plätzen unterwegs sind. „Wir könnten uns das so vorstellen, dass die Vereine die Patenschaften für die Defis übernehmen würden“, so Rupieper.

Und der SSV-Chef schiebt gleich hinterher: „Sollten wir niemanden dafür finden, müssten wir die Geräte wieder abnehmen. Dies könnte vielleicht dazu führen, dass künftige Spender abgeschreckt werden könnten“, befürchtet der SSV-Chef. Bei der JHV will der SSV zudem ein neues Konzept vorstellen. Man will den Fokus verstärkt auf den Seniorensport legen. „Wir haben bei vielen angedachten Projekten gemerkt, dass das Angebot für Kinder in Waltrop schon sehr umfangreich ist“, berichtet Rupieper. Jetzt wolle man den Vereinen vorschlagen, zusätzlich mehr Angebote für Senioren zu schaffen.

Zu Gast wird die Altenhilfe-Koordinatorin bei der Stadt Waltrop sein. Erfahrung mit der Umsetzung des Mottos „Bewegt älter werden in NRW“ hat zudem Petra Völker vom Kreissportbund. Sie wird auch von ähnlichen Projekten in Haltern berichten. Der dritte Schwerpunkt der Versammlung wird die Vorstandswahl sein. Matthias Rupieper (1. Vorsitzender), Volker Rose (2. Vorsitzender), Harald Mantei (Geschäftsführer), Karsten Sandhofe (Kassierer) und Dirk Lehnhardt (Beisitzer) haben angekündigt, erneut kandidieren zu wollen. Aufhören werden dagegen nach Angaben Rupiepers die Beisitzer Joachim Beyer, Sebastian Nowak und Gerd Teuber.

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