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Erzielte zwei Tore: Luca Gennermann (M.).

Teutonia SuS - Kreisliga A2

Trotz Sieg - Trainer sieht "unterirdische Leistung"

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WALTROP - Als der Teutonen-Trainer nach Ende der Partie die Schlussworte an seine Spieler richtete, hätte man eigentlich vermuten müssen, dass sein Team das Heimspiel gegen den TuS Henrichenburg soeben verloren hat. Tim Braun: „Das war mit Abstand die schlechteste Saisonleistung, es war grausam. Was wir gezeigt haben, war unterirdisch.“ Kurzer, höflicher Applaus der Akteure, die dann mit gesenkten Häuptern das Feld verließen. Und das, obwohl sie mit 3:1 gewonnen hatten und weiter Tabellenführer sind.

Vor dem Spiel hatte Braun Dominanz statt Arroganz gefordert. Er befürchtete, dass seine bislang ungeschlagene Mannschaft den Drittletzten unterschätzen würde. Aber seine Warnung schien nicht angekommen zu sein, und so war die erste Halbzeit wirklich grauenvoll.

Vorteil nicht genutzt

Braun wollte ein konzentriertes Kurzpassspiel gegen diesen Gegner aufziehen, der auf Naturrasen trainiert und dort auch spielt. „Darin sah ich ganz klar unseren Vorteil.“ Im Vorfeld vielleicht – doch der mit 40 Gegentreffern zu den schlechtesten Defensiven der Liga zählende TuS machte den Waltropern in den ersten 45 Minuten das Leben richtig schwer. Kaum ein Ball fand den Weg in die Spitze. Die Kommunikation bei den Teutonen fehlte, und die Körpersprache entsprach auch nicht der eines siegessicheren Spitzenreiters. So waren nur wenige Chancen der Teutonen zu notieren: Felix Gutzeit (16.), Daniel Del Puerto Schillo (20., 25.) und Ali Öztürk vergaben (34.). Die einzig nennenswerte Möglichkeit für die Gäste besaß Edvin Sadikovic (28.).

Ans Lattenkreuz

Der TuS war es auch, der zu Beginn der zweiten Hälfte hätte in Führung gehen können. Ein Treffer ans Lattenkreuz sowie drei Versuche, das Leder irgendwie über die Linie zu stochern, brachten nichts ein. Einer Erlösung kam dann das 1:0 durch Luca Gennermann gleich (59.). Doch die Führung hielt nicht lange, denn Sven Beckmann foulte im Strafraum Philipp Engel. So entschied Schiedsrichter Dieter Kroll auf Elfmeter, den Christian Grum zum Ausgleich verwandelte (61.). Doch seinen Fehler machte Sven Beckmann 180 Sekunden später wieder gut, denn er erzielte den Treffer zum 2:1, während Gennermann auf 3:1 erhöhte (72.).

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