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Die Szene, die zum Elfmeter führte (35.): Teutonias Mats Reinert (li.) im Zweikampf mit Marcel Pietryga.

Titelverteidiger erreicht das Halbfinale

Kreispokal: U19 des VfB schlägt Teutonia SuS mit 3:0

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WALTROP - Am Ende setzte sich der klare Favorit VfB Waltrop im Kreispokal-Viertelfinale bei Teutonia SuS dann doch souverän mit 3:0 durch. Doch eine Halbzeit lang boten die zwei Klassen tiefer spielenden Teutonen dem ambitionierten Landesligisten gestern Abend einen erbitterten Kampf.

Daher war Trainer Thorsten Zwolinski nach dem Abpfiff auch sehr zufrieden. „Wir haben dem VfB das Leben lange Zeit schwer gemacht“, lobte der Teutonen-Coach. Erwartungsgemäß hatte er seine Mannschaft sehr defensiv eingestellt. Und die musste verkraften, dass Kapitän Tom Eßmann gleich zu Beginn mit einer Fußverletzung ausgewechselt werden musste. VfB-Pendant Michael Rütten, der mit der Mannschaft des vergangenen Jahres den Kreispokal gewonnen hatte, brachte den Großteil seiner Stamm-Elf von Beginn an. Allerdings taten sich seine Jungs gegen die entschlossen auftretende Teutonen-Abwehr zunächst schwer.

Kösling pariert Elfmeter

Dennoch war es der VfB, der die erste Top-Chance des Spiels hatte: Nach einem Zweikampf zwischen Teutonias Mats Reinert und VfB-Spieler Marcel Pietryga ertönte der Elfmeterpfiff von Schiedsrichter Marius Burrichter (35.). Leon Broda trat an, doch Teutonias Keeper Jannik Kösling fischte den Ball aus der rechten Ecke. In der ersten Halbzeit war nur noch zu notieren, dass Justin Gruber (VfB) verletzt ausgewechselt werden musste (42.).

Körperlich überlegen

In der zweiten Halbzeit kristallisierte sich dann doch eine Zwei-Klassengesellschaft heraus – die VfBer waren deutlich fitter. „Das erwarte ich aber auch von einem Landesligisten, der viermal die Woche trainiert“, sagte Rütten. Er brachte Leon Chasanis, der Ruhe in den Spielaufbau brachte und seine Mitspieler gekonnt in Szene setzte. Mit zunehmender Spieldauer nutzte der VfB die Räume besser, und es war eine Frage der Zeit, wann die Gäste vom Hirschkamp das Führungstor erzielen würden. Leonard Onofaro (60.), Florian Siemerling (76.) und Cem Miran Ates (84.) sorgten am Ende mit ihren Toren für den standesgemäßen Erfolg und damit für den Einzug ins Kreispokal-Halbfinale.

Halbfinale am 14. November

Teutonia SuS Waltrop: Kösling – Reinert (74. Kuhnert), Klasen, Wember Kalisch, Eßmann (1. Kiesenberg), Grützner, Schröer, Wagner (85. Vedder), Schulte, Pekmez VfB Waltrop: Schnipper – Jünemann (60. Ates), Onofaro (46. Chasanis), Siemerling, Gruber (43. Noack), Lappen (78. Masur), Masic, Broda, Giljen, Pietryga, Gola

Dies wird am Mittwoch, 14. November ausgetragen. Dann trifft der VfB auf den Sieger der Partie JSG TuS Gahlen/SV Dorsten Hardt 1 gegen den TSV Marl-Hüls, die am Mittwoch, 31. Oktober ausgetragen wird.

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