U15, U17 und U19 am Ball

VfB-Nachwuchs peilt das Pokalfinale an

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WALTROP - Am Mittwochabend finden die Halbfinalspiele im Kreispokal der Fußball-Junioren statt. Dreimal ist der Nachwuchs des VfB Waltrop dabei, dreimal als Titelverteidiger. Und die U15-, U17- und U19-Junioren peilen auch in diesem Jahr wieder den Einzug in die Endspiele an.

U15: Spvgg. Erkenschwick - VfB Waltrop

Wenn die C-Junioren aus dem Fußballkreis Recklinghausen alljährlich um den Pokal kämpfen, dann gibt es in der Regel immer nur einen Sieger, nämlich den VfB Waltrop. Das weiß auch VfB-Trainer Sven Jahn, der am Mittwochabend (Anstoß 18.30 Uhr) im Halbfinale auf der Jule-Ludorf-Sportanlage bei Landesligist Spvgg. Erkenschwick seinen im Allgäu urlaubenden Chefcoach Oliver Naumann an der Linie vertreten wird. Und so nimmt Jahn auch die Favoritenrolle am Stimberg an: „Ganz klar, wir wollen ins Finale, schließlich haben wir in den letzten Jahren fünfmal in Folge den Titel gewonnen. Das ist eine mega Serie, die wir natürlich weiter ausbauen möchten.“ Tatsächlich hat der aktuelle Wesfalenliga-Fünfte, der in der Liga zuletzt zwei Siege gegen SC Verl und TSV Marl-Hüls feiern konnte und dabei zu Null blieb, seit mehr als fünf Jahren kein Kreispokalspiel mehr verloren. Und vieles deutet auch 2018 wieder darauf hin, dass es am Samstag, 24. November ab 11.30 Uhr auf der Sportanlage des FC Marl an der Hagenstraße zur Neuauflage des letztjährigen Endspiels gegen den TSV Marl-Hüls kommen wird.

U17: TSV Marl-Hüls - VfB Waltrop

Die Spiele gegen den TSV Marl-Hüls, sagt Martin Backwinkler, U17-Trainer beim VfB Waltrop, sind nicht unbedingt die, auf die er sich in einer Saison besonders freue. Dreimal wird es das Duell aber auch in dieser Spielzeit geben – zweimal in der Westfalenliga und am Mittwochabend (19 Uhr) im Kreispokal-Halbfinale.

Um diesen Wettbewerb zu gewinnen, muss man den TSV schlagen. Schließlich sind die Hülser und die Waltroper seit Jahren in dieser Altersklasse das Nonplusultra und als klassenhöchste Mannschaften auch wieder die Favoriten. Wer also das vorweggenommene Endspiel gewinnt, das zudem eine Neuauflage des Finales von 2017 ist (2:1 für VfB), der ist am 24. November gegen den Sieger aus TuS Haltern gegen VfB Hüls natürlich Favorit.

Einen solchen sieht Backwinkler im Halbfinale am Loekamp nicht. „Auch wenn wir in der Meisterschaft verdient mit 3:0 gewonnen haben, heißt das noch nicht, dass das Pokalspiel ein Selbstläufer wird“, sagt Backwinkler. „Wir müssen die Jungs auf den Teppich holen. Das 3:0 aus der Meisterschaft muss aus den Köpfen der Spieler.“

VfB und TSV konnten zuletzt in der Liga Selbstvertrauen tanken. Nach dem Punktgewinn beim VfL Bochum II (2:2) gab es für die Waltroper Siege gegen Iserlohn (3:1) und Lippstadt (4:2). Dazwischen taten sich die Waltroper im Pokal-Viertelfinale gegen Kreisligist SV Hochlar (2:1) aber schwer. Auch beim Gegner TSV, trainiert vom Waltroper Oliver Ridder, zeigt die Formkurve nach oben. Dem knappen 1:0 im Kreispokal bei Teutonia SuS Waltrop (1:0) folgten in der Meisterschaft Siege bei SC Paderborn II (2:1) und zuletzt gegen SV Rödinghausen (4:1).

U19: VfB Waltrop - TSV Marl-Hüls

Wenn der VfB Waltrop am Mittwoch (Anstoß 19 Uhr) den Landesligarivalen TSV Marl-Hüls im Hirschkampstadion zum Kreispokal-Halbfinale empfängt, erübrigt sich die Suche nach einem Favoriten. „Den gibt es nicht“, sagt Waltrops Coach Michael Rütten.

Da will auch TSV-Cheftrainer Jörg Breski nicht widersprechen. Der Ex-Profi, der gemeinsam mit Peter Tudyka den Nachwuchs vom Loekamp wieder an die Spitze der Landesliga geführt hat, gibt aber zu bedenken: „Wir haben im vergangenen Jahr im Halbfinale gegen den VfB verloren und auch in dieser Saison in der Meisterschaft. Da haben wir noch etwas gutzumachen.“ Grundsätzlich gebe es bei den Hülsern eine Aufgabenteilung, wie Breski erklärt: „Peter ist bei den Pokalspielen verantwortlich, ich in der Liga.“ Und da unterlagen die Hülser mit 1:3 – übrigens die einzige Niederlage in der Saison für die TSV-Youngster.

Auch das wird sicher noch einmal für eine zusätzliche Motivationsspritze bei den Loekamp-Kickern sorgen. „Komischerweise müssen wir immer in Waltrop spielen. Ich hätte mich über ein Heimspiel gefreut“, sagt Breski, der in der Offensive noch um den Einsatz von Top-Stürmer Semih Gülsoy bangt. Auch Spielmacher Moritz Isensee ist angeschlagen, musste beim 2:0-Auswärtssieg in Erndtebrück schon Anfang der zweiten Halbzeit vom Platz.

Personelle Sorgen hat VfB-Coach Michael Rütten auf der anderen Seite keine. „Wir sind bei 100 Prozent und wollen natürlich als Titelverteidiger wieder ins Finale“, sagt der Trainer. Beide Mannschaften kennen sich gut, wie Rütten sagt. Viele spielen schon länger für ihre aktuellen Vereine, sind sich also schon einige Male begegnet. „Das waren immer geile Spiele und das wird sicher interessant. Und wer sich im Kreis für gehobenen Jugendfußball interessiert, der sollte sich das Spiel anschauen“, rührt Rütten die Werbetrommel für die Partie, die Schiedsrichter Dieter Kroll (RE) leiten wird. Im anderen Halbfinale stehen sich der SV Schermbeck und TuS Haltern gegenüber.

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