David Zogu erzielte per Elfmeter das Tor zum 2:0 (27.).

Jugendfußball 

U15 des VfB Waltrop gewinnt das Topspiel der Westfalenliga bei Arminia Bielefeld

Die U15 des VfB Waltrop hat es tatsächlich geschafft: Das Team hat das Spitzenspiel der Westfalenliga auswärts beim DSC Arminia Bielefeld mit 2:0 (2:0) gewonnen.

Damit führt der VfB das Tableau der höchsten westfälischen Spielklasse nun mit drei Punkten Vorsprung auf die Arminia alleine an. „Unserer Mannschaft ist es gelungen, die übermächtige Arminia sogar ein stückweit vorzuführen“, freute sich Oliver Naumann nach dem verdienten Auswärtssieg über die nächste Überraschung, die der VfB-Mannschaft gelungen ist.

Führung in der ersten Minute

Schon in der der ersten Minute ging der VfB in Führung: Paul Brunken verwandelte eine Ecke direkt. Diese frühe Führung spielte dem VfB in die Karten, den Gastgebern fiel wenig ein. Und in der 27. Minuten erhöhte  Waltrop gar auf 2:0. David Zogu verwandelte einen Elfmeter, nachdem er zuvor im Strafraum gefoult worden war. 

Die beste Möglichkeit der Gastgeber, die vor der Partie nur aufgrund eines weniger geschossenen Tores Tabellenzweiter waren, wurde kurz vor der Pause notiert. Sie fuhren einen Konter über die rechte Seite und zogen damit die Waltroper Innenverteidiger zum kurzen Pfosten. Im Zentrum lauerte der freistehende Bielefelder Stürmer, der jedoch um wenige Zentimeter am Tor vorbeischoss. Glück für den VfB. 

20 Minuten in Unterzahl

Zur zweiten Hälfte rechneten die Waltroper mit einem wilden Anrennen des Gegners. Doch jegliche Bemühungen konnte der VfB im Keim ersticken. Und das, obwohl das Team in beiden Halbzeiten für je zehn Minuten in Unterzahl spielte. „Fabian Beckmann war in der ersten Halbzeit schwer gefoult worden“, berichtete Naumann. „Er war Blut überströmt und musste behandelt werden“, schilderte der Coach und fügt hinzu: „Uns kam es dann so vor, als hätte der Trainer seinen Spielern gesagt, dass er noch einmal getroffen werden müsse, um nicht weiterspielen zu können. Und so war es: Nach 120 Sekunden in der zweiten Halbzeit wurde er wieder gefoult. Ein Spieler ging wie ein Karatekämpfer mit gestrecktem Bein in ihn rein. Er musste wieder runter und zehn Minuten lang behandelt werden. Doch Fabi hielt durch und konnte weiterspielen.“ Bielefeld stellte sein System noch von 4-4-2 auf 4-3-3 um, zählbarer Erfolg sprang dennoch nicht dabei heraus. 

 „Es war ein tolles Spiel, das wir verdient gewonnen haben. Wir haben jetzt 18 Punkte für den sicheren Klassenerhalt“, sagt Oliver Naumann Naumann, der das Team mit Sven Jahn, Michael Henseleit und Cedric Otto trainiert, mit einem Schmunzeln. 

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