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Mit dem vierten Platz waren die Volleyballerinnen des GV Waltrop und Trainer Michael Mahl zufrieden.

Volleyball

GV in Oberhausen auf Platz vier

OBERHAUSEN - Zur Vorbereitung auf die Rückrunde nahmen die Volleyballerinnen des GV Waltrop am Samstag am Volleyballcup 2019 des TB Osterfeld in Oberhausen teil. In der Sechsfach-Halle starteten über 40 Teams in den unterschiedlichsten Leistungsklassen. Trotz zahlreicher Ausfälle verpassten die Waltroperinnen das Finale ihrer zwölf Mannschaften umfassenden Klasse nur knapp.

Der GV trat ohne Stammzuspielerin Larissa Grundmann an. So musste Marit Lenfert das komplette Turnier durchspielen. In der Nacht hatte sich noch Lea Skopek krank abgemeldet, die eigentlich als Diagonalangreiferin bestens dafür geeignet gewesen wäre, Merit Lenfert zu entlasten. Auch Misela Tresk, Anna Meichsner und Anna Speckbrock waren verhindert, sodass Hannah Gödeke und Maja Kuhnert aus der zweiten Mannschaft aushelfen mussten. Obwohl sie das Spielsystem – unter anderem den Einsatz einer Libera – nicht kannten, machten sie ihre Sache richtig gut und versprechen für die Zukunft einiges. Auch die Spielschärfe und Geschwindigkeit war für die beiden etwas Neues.

Ein riesiges Hallo gab es für Simone Windisch. Extra aus Münster angereist, hatte sie eigentlich als Spielerin beim GV Waltrop aufgehört. Aber so ganz konnte sie ihre ehemalige Mannschaft nicht vergessen. Obwohl sie seit einem dreiviertel Jahr nicht mehr Volleyball gespielt hatte, war sie nach einer kurzen Eingewöhnungszeit wieder eine absolute Leistungsträgerin und riss die Mannschaft mit ihrer typischen Art mit.

In der Vorrunde setzten sich die Waltroperinnen ungeschlagen gegen TV Jahn Königshardt 4 und die SG Hamborn/Osterfeld durch. In der Hauptrunde wartete der ungeschlagene Klassenprimus der hiesigen Bezirksliga, der VC Reken, auf die GV-Damen. Die beiden Mannschaften lieferten sich ein enges Match und gaben keinen Ball verloren. Starke Angriffsszenen wechselten sich mit langen Ballwechseln ab. Teilweise wurde die Abwehrarbeit auf dem Nachbarspielfeld vollzogen, sodass dort das Spiel unterbrochen werden musste. Im längsten und spannendsten Spiel des Turniers verloren die Waltroperinnen schließlich gegen den späteren Turniersieger mit 26:28, 23:25. Nach einer weiteren Niederlage belegten die GV-Damen dann Platz vier. „Das allerdings war nur ein kleiner Wermutstropfen“, sagte Trainer Michael Mahl anschließend. „Ich habe in diesem Spiel bewusst die Spielerinnen eingesetzt, die in den vorherigen Spielen weniger spielen konnten. Mir war es wichtiger, einen positiven Abschluss für alle zu finden, als den dritten Platz zu erreichen.“

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