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Alex Schröer (2.v.re.), der kurz zuvor eingewechselt wurde, erzielte die Führung für die Teutonen. 

Fußball 

Das Waltroper Derby endet mit drei Toren und einer Gelb-Roten Karte   

Knapp 100 Zuschauer verfolgten am Abend das Kreisliga-B4-Derby zwischen dem FC Spvgg. Oberwiese und Teutonia SuS Waltrop II. Bei lauen Temperaturen sahen sie ein rassiges Duell, das 1:2 endete. 

Was die Teutonen in der ersten Halbzeit bis zur 41. Minute zeigten, gefiel Trainer Bernd Spriewald. Der musste in der 24. Minute jedoch einen Schockmoment überstehen. Ohne Fremdeinwirkung verletzte sich Lars Rawen. Für ihn kam Alex Schröer ins Spiel. Und nur zwei Minuten später klingelte es im Kasten der Oberwieser: Schröer konnte sich problemlos Richtung gegnerisches Tor vorarbeiten. Manuel Franke und Alex Heitfeld schienen ihn nur zu begleiten. So hatte Schröer freie Schussbahn und traf an Ricardo Poslednik vorbei ins Tor zur 1:0-Führung für die Teutonen. Drei Minuten später dann die erste nennenswerte Chance der Oberwieser: Nach einer Ecke von Constantin Maibaum traf Marvin Möller jedoch nur die Latte. Und wiederum 180 Sekunden später war es dann Julian Iser, der mächtig Dampf machte und fast unbedrängt von links außen einschieben konnte: 2:0 (30.). 

Leo muss verletzt aus dem Spiel

In der 37. Minute musste Spriewald erneut wechseln: Bei einem Zweikampf zwischen Torwart Jannis Leo und Oberwieses Offensivmann Sebastian Duck verletzte sich der Schlussmann. Für ihn rückte Mats Biefang zwischen die Pfosten. Und in der 43. Minute sah Duck, dass der neu reingekommene Schnapper zu weit vor dem Tor stand. Er lupfte den Ball sehenswert zum 2:1 in die Maschen. In der zweiten Hälfte besannen sich die Oberwieser auf ihre Defensivarbeit. Die Teutonen waren weiter bemüht, doch längst nicht mehr so effektiv. In der 89. Minute sah Sprenger die Gelb-Rote Karte. „Ich hatte das anders gesehen. Er und Marvin Eckart hatten gegenseitig gezupft, da hätte ich mir mehr Fingerspitzengefühl vom Schiri gewünscht“, so Spriewald.

Und dann wurde es noch einmal spannend: Selbst Oberwieses Keeper Ricardo Poslednik ging bei einem Freistoß mit nach vorne. Doch letztlich brannte in den Schlusssekunden nichts mehr an, der 2:1-Sieg der Teutonen war perfekt. Oberwiese-Coach Fabian Müller: „Es war ein großer Kampf von uns, jedoch hat uns das Glück gefehlt.“ Das Fazit seines Gegenübers Spriewald: „Die erste Halbzeit war top. Doch dann haben wir wie in Vinnum den Gegner stark gemacht.“

Das war die Ausgangslage vor dem Derby

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