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Zeigte wieder eine starke Leistung: VfB-Stürmer Denis Özdemir, hier im Zweikampf mit Henrichenburgs Simon Waack. 

Fußball 

Großer Jubel beim VfB: B4-Primus gewinnt das Spitzenspiel gegen Henrichenburg mit 3:2 

In der Kreisliga B4 stehen jetzt zwei Waltroper Teams an der Spitze. Während der VfB Waltrop das Topspiel gegen Henrichenburg gewann, setzte sich Teutonias Zweite durch und ist neuer "Vize". 

Bezirksliga 9 

SG Castrop - Teutonia SuS Waltrop 4:2 (1:0)

Es ist wie verhext. Teutonia SuS ist offensichtlich das Sieger-Gen abhanden gekommen. Auch die Partie bei der SG Castrop ging verloren. 2:4 (0:1) aus Waltroper Sicht hieß es, als der Schiri die Partie abfiff. Schon nach sechs Minuten der erste Nackenschlag. Henrik Sommer hatte Dennis Toskai am Strafraumrand gefoult. Der Schiri zeigte auf den Punkt und Sommer die Gelbe Karte. Spielertrainer Tino Westphal ließ Philip Wölki im Kasten keine Chance. Nach einer halben Stunde hatte Sascha Adam die erste klare Möglichkeit, doch er vergab. Nur zwei Minuten später standen Sommer und Schiri Adem Akkaya wieder im Mittelpunkt: Bei einem Zweikampf zwischen Sommer Youssef Joe Kourouma erkannte der Schiri ein Foulspiel des Waltropers und zeigte ihm die Ampelkarte (32.). Kurz vor der Pause hatte Niko Poslednik noch eine halbwegs gute Möglichkeit, die aber auch vergeben wurde. Beide Teams boten im zweiten Durchgang eher Schonkost, doch die Gastgeber mit Erfolg. Ein Konter führt in der 62. Minute zum 0:2 durch Toskai. Es folgte die beste Phase der Waltroper, doch klare Chancen blieben Mangelware, bis auf einen Kopfball von Alex Schröer (69.). Den schönsten Treffer des Tages erzielten die Castroper dann nach 78 Minuten. Einen langen Diagonalpass setzte Joel Martin Dinzolele artistisch zum 3:0 für die Gastgeber in die Maschen. Drei Minuten später dann das endgültige Aus für die Teutonen: Jonas Kollmann überwand Wölki zum 0:4. Die gute Nachricht für alle Teutonen-Fans: Das Team steckte zu keiner Phase auf und erzielte in der Schlussphase durch Schröer (88.) und Hendrik Köster (90.+2) noch zwei Treffer.

Kreisliga B4 

VfB Waltrop - TuS Henrichenburg 3:2 (2:1) 

Der VfB Waltrop hat das Spitzenspiel der Kreisliga B4 gewonnen und hat den Vorsprung auf den bislang ärgsten Konkurrenten aus Henrichenburg auf sechs Punkte vergrößert. Durch den 1:0-Sieg von Teutonia SuS Waltrop II bei der Spvgg. Erkenschwick II ist das Team vom Sportzentrum Nord nun neuer Zweiter - mit vier Punkten Rückstand auf den Stadtrivalen VfB Waltrop. Thorben Hermann brachte den VfB in Führung (6.), der TuS kam nach einem direkt verwandelten Freistoß durch Alexander Babbel zum Ausgleich (31.). In der 44. Minute bewies dann VfB-Stürmer Denis Özdemir ein gutes Ballgefühl: Er schlenzte den Ball bei einem Freistoß zur 2:1-Führung in die Maschen. Dann erneut der Ausgleich: Christian Grum traf nach einer Ecke zum 2:2 (50.). Thorben Hermann gelang dann jedoch noch der Siegtreffer zum 3:2 (68.). In der 77. Minute sah Ilyas Özdemir die Gelb-Rote Karte, so dass der VfB 13 Minuten in Unterzahl spielte. Der Jubel nach dem Sieg war riesig: „Wir sind auf dem richtigen Weg, wir waren technisch heute die stärkere Mannschaft“, lobte Trainer Yücel Özdemir.

Spvgg. Erkenschwick II - Teutonia SuS II 0:1 (0:0)

Komplimente von Gäste-Trainer Bernd Spriewald gab’s nach Spielschluss fürs B-Liga-Team der Spvgg. Erkenschwick reichlich. „Das war einer der stärksten Gegner, gegen die wir bisher gespielt haben“, meinte der Coach von Teutonia SuS Waltrop II. Umso glücklicher war der Coach über den knappen 1:0 (0:0)-Arbeitssieg seiner Mannschaft, den Jens Randermann mit dem Tor des Tages zehn Minuten vor dem Abpfiff sicherstellte.

FC/JS Hillerheide II - FC Spvgg. Oberwiese 5:1 (1:1)

Unter Wert geschlagen wurden die Oberwieser in Hillerheide. Die ersten Möglichkeiten hatten die Gäste, gerieten aber nach einem Ballverlust im Mittelfeld in Rückstand (16.). Doch die Gäste kämpften weiter, und Bernd Schmidt gelang auch der hochverdiente Ausgleich (36.). Nach einem schönen Spielzug ging Hillerheide in der zweiten Halbzeit erneut in Führung (66.). Als die Oberwieser alles auf eine Karte setzten, wurden sie zum 3:1 (72.) und 4:1 (75.) eiskalt ausgekontert. Damit war das Spiel entschieden und in der Nachspielzeit konnte Hillerheide den Treffer zum 1:5-Endstand erzielen. Viel schlimmer als die bittere Niederlage ist eine Verletzung, die sich Alexander Fricke zu Beginn der zweiten Halbzeit zuzog. „Wir haben die schlimmsten Befürchtungen“, sagt Ralf Sandhofe, auch wenn eine genaue Diagnose noch aussteht.

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