daniel Gohrke im Wasser
+
Daniel Gohrke hofft, dass es bald wieder losgeht.

Wasserball

Nach dem Abbruch der Saison: Verband bietet den Wasserball-Klubs eine Alternative im Sommer

  • vonOlaf Nehls
    schließen

Fast auf den Tag genau ein Jahr ist das letzte Pflichtspiel der Wasserballer der WSG Vest her. Daniel Gohrke, Spielertrainer im Verbandsligateam der Spielgemeinschaft aus SV Neptun Erkenschwick und TuW Recklinghausen, kann sich kaum noch an den 16:9-Sieg von Mitte März vergangenen Jahres im Pokalspiel beim SV Münster erinnern.

„Mein Bauchgefühl sagt mir aber, dass alle kommen, wenn es losgehen kann“, sagt Gohrke verhalten optimistisch. Die Wasserballer in NRW, natürlich auch die der WSG Vest, hat es hart getroffen. Die Saison 19/20 wurde mittendrin nach acht Spieltagen im März letzten Jahres wegen der Corona-Pandemie abgebrochen – ohne Wertung natürlich. Die Saison 20/21 fand erst gar nicht statt. Und auch der Start der nächsten Spielzeit, die traditionell im Herbst angepfiffen wird und im darauffolgenden Sommer endet, ist nicht gesichert. „Vor allem für die vielen Jugendlichen tut es mit sehr leid“, sagt Gohrke. Wie sich die Pandemie auf die Mitgliederzahlen im Jugendbereich auswirkt, kann er nur vermuten. „Für die Jugend ist das katastrophal. Uns bricht ein ganzes Jahr weg, in dem wir die Kinder für den Wasserballsport begeistern wollten. Wir müssen ganz schnell Angebote machen, wenn die Bäder wieder öffnen dürfen“, fordert der ehemalige Zweitligaspieler.

Nur sieben Teams wollen an der Runde teilnehmen

Um im Sommer wenigstens wieder ein bisschen Wettkampfluft schnuppern zu können, möchte die WSG Vest das Angebot des Schwimmverbandes NRW für eine Sommerrunde annehmen. Nicht vor Ende Mai soll diese beginnen und hat einen freundschaftlichen Charakter. Oberligisten wie die SGW Essen oder der Aachener SV, aber auch einige Verbandsligisten oder Teams aus den Bezirken haben bislang gemeldet. Insgesamt sieben Meldungen liegen vor. „Das ist eine gute Sache, weil für die Vereine auch keine Kosten entstehen“, sagt Gohrke. Der Verband erhebt keine Meldegebühr für die Spielrunde. „Dennoch ist es schon etwas traurig, dass nur sieben Teams dabei sind“, sagt Daniel Gohrke.

Anfang Juni soll es in den Freibädern losgehen

Anfang Juni, wenn es die Inzidenz-Zahlen erlauben, soll es losgehen – in den Freibädern. Bis dahin hoffen Gohrke und sein Team darauf, dass sie sich auch mal wieder zum gemeinsamen Training treffen dürfen. So wie im vergangenen Jahr, als sich die WSG Vest im August, September und Oktober bis zum nächsten Lockdown gut drei Monate auf die neue Saison vorbereitet hatte, die dann – wie vieles andere auch – wegen Corona nicht stattfand. Der Schwimmverband erwartet erhebliche Probleme bei der Schwimmausbildung in der Zukunft.

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema

Meistgelesen

Die Hoffnung ist grün-gelb: Vor 25 Jahren wurde Recklinghäuser Sportgeschichte geschrieben
Die Hoffnung ist grün-gelb: Vor 25 Jahren wurde Recklinghäuser Sportgeschichte geschrieben
Die Hoffnung ist grün-gelb: Vor 25 Jahren wurde Recklinghäuser Sportgeschichte geschrieben
Der nächste Schalker - dieser Spieler verstärkt die PSV Recklinghausen
Der nächste Schalker - dieser Spieler verstärkt die PSV Recklinghausen
Der nächste Schalker - dieser Spieler verstärkt die PSV Recklinghausen
BWW Langenbochum: Diesmal ist der Glückwunsch angebracht
BWW Langenbochum: Diesmal ist der Glückwunsch angebracht
BWW Langenbochum: Diesmal ist der Glückwunsch angebracht
„Einmal nicht aufgepasst“: Marler David Sdzuy verpasst Titel im US-Fußball
„Einmal nicht aufgepasst“: Marler David Sdzuy verpasst Titel im US-Fußball
„Einmal nicht aufgepasst“: Marler David Sdzuy verpasst Titel im US-Fußball
Sieben U19-Kicker rücken auf: SV Hochlar setzt auf den Nachwuchs
Sieben U19-Kicker rücken auf: SV Hochlar setzt auf den Nachwuchs
Sieben U19-Kicker rücken auf: SV Hochlar setzt auf den Nachwuchs

Kommentare