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ollektiver Jubel: Spieler und Fans der Spvgg. Erkenschwick feiern Hakan Gökdemir nach seinem Kunstschuss zum 0:2.

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So geht Derby: Erkenschwick siegt in Sinsen

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Das Westfalenliga-Derby kommt der Spvgg. Erkenschwick gerade recht: Beim TuS 05 Sinsen schießt sich der Westfalenligist aus der Krise.

Schwarz-Rot gewinnt 4:0 und das hochverdient. Vor rund 300 Zuschauern auf der Bezirkssportanlage ist die Spielvereinigung von der ersten bis zur letzten Minute die bessere Mannschaft.

Die „Schwicker“ sind einsatz- und spielfreudiger, zeigen mehr Biss in den Zweikämpfen, lösen Probleme viel cleverer. Und sie sind individuell stärker. Schon nach fünf Minuten erzittert das Sinsener Gebälk: Skander Soltane hängt auf der linken Seite alle Verteidiger ab, zieht den Ball vor das Tor, wo Leon Stöhr den Ball per Kopf an die Latte wuchtet.

Ein Doppelpass und Weßendorf ist frei durch

Zwei Minuten später muss sich Sinsens Torhüter Simon Werner schon mächtig strecken, um bei Soltanes Schuss noch ein Faust an den Ball zu bekommen. 

Wieder zwei Minuten später das fällige 0:1: Hakan Gökdemir spielt einen Flachpass von der Mittellinie durch die Sinsener Hälfte auf Bernad Gllogjani. Ein Doppelpass – schon ist Dennis Weßendorf frei vor Simon Werner und schiebt den Ball überlegt ins Eck (9.). 

Der TuS 05 bemüht sich anschließend ins Spiel zu finden. Aber was die Gastgeber auch anstellen: Es ist zu ungenau, ohne Durchsetzungswillen und ohne überraschende Ideen vorgetragen. Auf der anderen Seite kann die Spvgg. leicht erhöhen. Gllogjani etwa verzieht freistehend auf Vorarbeit von Umut Berke (26.). 

Gökdemirs frecher Heber

Mit dem Pausenpfiff fällt doch noch das verdiente 0:2. Es ist symptomatisch für die Verfassung beider Mannschaften: Bei einem Pass auf den klar im Abseits lauernden Gllogjani heben Sinsens Defensive kollektiv den Arm und schalten ab. Dumm nur, dass der Erkenschwicker Angreifer gar nicht zum Ball geht – stattdessen tritt Hakan Gökdemir aus dem Mittelfeld heraus an, schnappt sich das Leder und netzt mit einem Heber ein (45.). Frech – und technisch äußerst sehenswert. 

Mit viel Gefühl: Hakan Gökdemir (vorn rechts) zirkelt den Ball im hohen Bogen ins Sinsener Tor.

Von dem Schreck erholt sich der TuS 05 nicht mehr. Trainer Toni Kotziampassis nimmt zwar in der Pause einige Wechsel vor – besser wird aber nichts. Die Spvgg. ist Herr im fremden Haus. 

In der 57. Minute schlägt Gökdemir einen Freistoß aus dem Mittelfeld nach vorn, Bernad Gllogjani kann fast ohne Gegenwehr vollstrecken – 0:3. Auch der vierte Erkenschwicker Treffer passt zum Ganzen: Gllogjani gewinnt im „16er“ mehrfach Pressschläge und drückt den Ball über die Linie – 0:4 (71.)

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