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Eine Adduktoren-Operation verhindert einen Einsatz von Nabil Bentaleb (l.) beim Afrika-Cup.

Auch Harit bleibt zu Hause

Bentaleb kann nach OP nicht am Africa-Cup teilnehmen

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GELSENKIRCHEN - Der Africa-Cup steht an. Aber zwei Gesichter aus dem Schalker Kader wird man dort nicht sehen: Nabil Bentaleb und Amine Harit treten nicht für ihre Nationalteams an.

Wenn ab dem 21. Juni in Ägypten der Afrika-Cup startet, wird vom FC Schalke 04 lediglich Salif Sané für den Senegal dabei sein. In der Vorrunde dieses Wettbewerbs, der erstmals im Sommer ausgetragen wird, trifft Sané mit seiner Mannschaft in der Gruppe C auf Tansania, Kenia und Algerien.

Zu einem königsblauen Duell mit dem Algerier Nabil Bentaleb wird es dabei allerdings nicht kommen. Denn Bentaleb, den Schalke nach mehreren Suspendierungen liebend gern verkaufen würde, musste sich kürzlich einer Adduktoren-Operation unterziehen und steht deshalb nicht im Aufgebot der Nordafrikaner.

Bentaleb kann sich zurücklehnen

Diese Operation erhöht nicht gerade die Chancen für Schalke, Bentaleb noch in der Sommerpause zu transferieren. Der Großverdiener im Team (geschätzt vier Millionen Euro pro Jahr) kann sich bequem zurücklehnen, denn sein Vertrag auf Schalke läuft noch bis zum 30. Juni 2021.

Auch Amine Harit hat einen Vertrag mit dieser Laufzeit bei den Königsblauen. Und auch er wird für Marokko nicht am Afrika-Cup teilnehmen. Dies jedoch nicht aus Verletzungsgründen, sondern weil er nicht für den endgültigen 23-Mann-Kader nominiert wurde.

Sané spielt gegen Nigeria

Vor dem Start in das Turnier wird Sané mit dem Senegal noch ein Testspiel bestreiten. Gegner am nächsten Sonntag ist Nigeria.

Rabbi Matondo hat mit der walisischen Nationalmannschaft in der EM-Qualifikation derweil die zweite Niederlage in Serie einstecken müssen. Nach der 1:2-Pleite in Kroatien verlor Wales mit 0:1 in Ungarn. Matondo saß 90 Minuten auf der Bank. Wales liegt nur auf dem vierten Platz in ihrer Gruppe.

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