Die Schalker Führungsetage um Jochen Schneider (2.v.l.) verfolgt die Partie gegen Bremen. Foto: Guido Kirchner/dpa
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Die Schalker Führungsetage um Jochen Schneider (2.v.l.) verfolgt die Partie gegen Bremen. Foto: Guido Kirchner/dpa

Fußbal-Bundesliga

Geht doch - beim Gehaltsverzicht findet Schalke „einvernehmlichen Kompromiss“

  • Randolf Leyk
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Fußball-Bundesligist FC Schalke 04 hat bei der Frage des Gehaltsverzichts mit seinen Profis laut Sportvorstand Jochen Schneider „einen sehr guten, einvernehmlichen Kompromiss gefunden“.

Wie Schneider der Funke Mediengruppe sagte, gelte die Regelung für „den Zeitraum 1. August 2020 bis 30. Juni 2021“, also rückwirkend und auch bis zum Saisonende. Laut Kapitän Omar Mascarell ist die Angelegenheit „unkompliziert geregelt“ worden. Auf wie viel Prozent ihres Gehalts die Profis angesichts der Einnahmeverluste durch die Corona-Krise verzichten, verriet der Verein nicht. Schneider erklärte, es habe „zu keinem Zeitpunkt eine Verweigerungshaltung der Mannschaft gegeben, sondern immer ein konstruktives Miteinander. Es ist mir ein ausdrückliches Anliegen, hier auch die Zusammenarbeit mit dem Mannschaftsrat und die Haltung des gesamten Teams positiv zu erwähnen.“

Schalkes finanzielle Lage bekommt durch den Verzicht etwas Luft

So bekommt Schalke finanzielle etwas Luft, was auch notwendig ist. Denn die anhaltende Corona-Krise hat dem FC Schalke 04 deutliche Umsatzrückgänge beschert. Wie der Fußball-Bundesligist vor einigen Wochen mitteilte, erlöste er im ersten Halbjahr 2020 auf Konzernebene 102,1 Millionen Euro. Das sind im Vergleich zum Vorjahreszeitraum knapp 50 Millionen Euro weniger. Der Halbjahresfehlbetrag betrug 9,7 Millionen Euro.  

Die Nettofinanzverbindlichkeiten - also die Finanzverbindlichkeiten abzüglich der liquiden Mittel - stiegen im ersten Halbjahr 2020 auf 120,8 Millionen Euro (118,7 Millionen Euro zum 31. Dezember 2019). Zu den Finanzverbindlichkeiten gehören jene Verbindlichkeiten, auf die Zinsen fällig werden, darunter Bankkredite. 

Kurz vor dem wichtigen Spiel des S04 gegen Mainz 05 am Samstag (7. November) wird es also wieder etwas ruhiger mit den Emotionen auf Schalke. Denn auf verschiedenen Kanälen wurden die Spieler bereits wieder beschimpft, weil u. a. die Bild geschrieben hatte, dass man auf Schalke zu keinem Gehaltvericht bereit wäre. (mit dpa)

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