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Der Strafprozess gegen zwei Schalke-Fans muss neu aufgerollt werden.

In Marburg vor Gericht

Angriff auf BVB-Fan: Was vom Revisionsprozess gegen zwei Schalke-Anhänger zu erwarten ist

Der Prozess gegen zwei Schalke-Fans beginnt erneut. Sie sollen einen Dortmund-Anhänger brutal malträtiert haben. Ob es bei ihrer Jugendstrafe von viereinhalb Jahren bleibt, entscheidet das Landgericht Marburg.

Marburg / Dortmund / Gelsenkirchen - Vor dem Landgericht Marburg hat der Revisionsprozess gegen zwei Fußballfans begonnen, die den Anhänger eines anderen Bundesligisten lebensgefährlich verletzt haben sollen. Zum Auftakt der Verhandlung am Montag räumten die Angeklagten nach Angaben eines Justizsprechers Schläge und Tritte ein. 

Die Staatsanwaltschaft wirft den beiden vor, den damals 22 Jahre alten Mann im Juli 2017 bei einem Fest im mittelhessischen Gladenbach (Kreis Marburg-Biedenkopf) brutal geschlagen und getreten zu haben, weil dieser Anhänger eines rivalisierenden Fußballvereins war. Die Angeklagten sind laut Staatsanwaltschaft Schalke-Fans, das Opfer Anhänger von Borussia Dortmund. Der junge Mann erlitt bleibende Schäden.

Bundesgerichtshof hebt Urteil auf

Das Landgericht Marburg hatte die damals 20 Jahre alten Angeklagten im Februar 2018 zu jeweils viereinhalb Jahren Jugendstrafe verurteilt - wegen versuchten Mordes, schwerer sowie gefährlicher Körperverletzung. Der Bundesgerichtshof (BGH) in Karlsruhe hob das Urteil aber auf und ordnete eine neue Verhandlung an.

dpa/lhe

Drei Monate nach Prozessauftakt hat eine Mutter aus Gelsenkirchen doch noch zugegeben, ihr vier Monate altes Baby getötet zu haben. Der Angeklagten drohen nun viereinhalb bis sechs Jahre Haft.

In mehreren Städten hatten zwei Männer aus Garagen Alufelgen und Kompletträder gestohlen – auch in Marl. Am Essener Landgericht sind sie nun verurteilt worden.

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