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04.01.2019, Spanien, Benidorm: Fußball, Bundesliga, Training des FC Schalke 04 im Trainingslager. Schalkes Co-Trainer Seppo Eichkorn verfolgt das Training der Mannschaft. Foto: Tim Rehbein/dpa +++ dpa-Bildfunk +++ | Verwendung weltweit

Neuer Co-Trainer auf Schalke

Noch ist Seppo Eichkorn stiller Beobachter

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GELSENKIRCHEN - Noch nimmt er beim Training die Rolle des stillen Beobachters ein. Aber bald wird Schalkes neuer Co-Trainer Seppo Eichkorn anders auftreten.

Nach den Vorstellungen von Chef-Trainer Domenico Tedesco soll Eichkorn schon bald viele Individualeinheiten leiten. „Da kann Seppo ein wichtiger Baustein sein“, so Tedesco, der sich auch neue Impulse vom 62-Jährigen erwartet.

Eichkorn bringt viel Erfahrung für seine neue Aufgabe mit. Er gilt als Coach, der das Prinzip „Zuckerbot und Peitsche“ perfekt beherrschen soll. Der gebürtige Radolfzeller arbeitete als Cheftrainer beim FC St. Pauli (1992-94) und beim MSV Duisburg (Oktober 2000-2001), war danach insgesamt viermal Assistent von Felix Magath, den er bei dessen zusätzlichen Manageraufgaben perfekt entlastete. Beim VfB Stuttgart (2001-2004), beim FC Bayern (2004-2007), in Wolfsburg (2007-2009) und auf Schalke (2009-2011) arbeitete das Duo zusammen. Zuletzt war Eichkorn mehr als fünf Jahre als Scout für Schalke tätig.

Lob auch von den Spielern

Eichkorn gehört zu der Kategorie der Teamplayer, die zwar dem Cheftrainer Tipps geben, sich aber bereitwillig unterordnen. Er war während seiner Trainer-Karriere nie ein „Lautsprecher“, der mit flotten Sprüchen die Öffentlichkeit suchte. Selbstverständlich bleibe der Cheftrainer der wichtigste Mann – gegenüber der Mannschaft und nach außen. „Er gibt die Richtung vor, er entscheidet und delegiert gegebenenfalls. Genau dafür hat er ja seine Leute“, betonte Seppo Eichkorn immer wieder in den vergangenen Jahren.

Seine Rolle dürfte neben der täglichen Trainingsarbeit auch darin liegen, Ansprechpartner für die Spieler zu sein. Bei Fährmann und Co. kommt der Trainer-Routinier gut an. „Er macht einen Super-Eindruck. Man merkt in den Gesprächen sofort, dass er viel Ahnung vom Fußball hat. Davon werden wir alle profitieren“, geriet Daniel Caligiuri auf Nachfrage im Trainingslager in Benidorm regelrecht ins Schwärmen über den neuen Co-Trainer.

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