Schalke 04

Heidel zählt Rudy an

Gelsenkirchen - Der eine galt vor der Saison als Schalker Königstransfer, der andere hatte zu diesem Zeitpunkt noch nicht einmal einen Profivertrag. Wenige Monate später haben sich die Perspektiven von Sebastian Rudy und Ahmed Kutucu beim FC Schalke radikal verändert.

Rudy steckt weiterhin im Formtief, während der junge Kutucu für Sportvorstand Christian Heidel schon als Vorbild für junge Spieler aus der Knappenschmiede gelten kann, den Sprung in die Bundesliga zu schaffen. Nach der Schalker 1:3 (1:2)-Niederlage beim FC Bayern München versuchten die Journalisten, die sich regelmäßig mit dem FC Schalke 04 beschäftigen, wieder einmal vergeblich, mit Rudy ins Gespräch zu kommen. Sie schafften es nicht einmal, den Nationalspieler nach der Partie zu Gesicht zu bekommen. Als sich die Medienvertreter in der Mixed-Zone positioniert hatten, saß der Mittelfeldspieler längst im Schalker Mannschaftsbus. Frustriert, enttäuscht, niedergeschlagen, denn Trainer Domenico Tedesco hatte den 28-Jährigen bereits nach 33 Minuten ausgewechselt.

Ahmed Kutucu (24.) zeigte keine Angst vor den großen Bayern-Namen. „Seine Unbekümmertheit tut der Mannschaft gut“, lobte Fährmann den jungen Stürmer, der auch in der Defensivarbeit überzeugte. Ganz im Gegensatz zu Rudy, dessen Kurzauftritt in München ein Rückfall in sportlich überwundene Zeiten darstellte. „Der Junge ist nicht 18, sondern 28 Jahre alt und Profi. Da muss er durch und einfach besser Fußball spielen. Wir können nicht noch ein Jahr erzählen, dass es an der Umstellung liegt“, nahm Christian Heidel den Nationalspieler in die Pflicht. Der kritische Unterton war dabei beim Sportvorstand nicht mehr zu überhören. „Sebastian muss seine Spielweise verändern. Da muss einfach ein bisschen mehr Power und Leidenschaft rein“, forderte der S04-Manager.

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