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Bundesliga

Schalke macht mehr Umsatz, doch am Ende könnten 30 Mio. Euro in der Kasse fehlen

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Der Umsatz ist ordentlich gestiegen - doch der FC Schalke 04 rechnet im laufenden Kalenderjahr mit einem hohen Fehlbetrag. Wie das?

Von 30 bis 35 Millionen Euro ist die Rede. Das geht aus der jetzt veröffentlichten Konzernbilanz des Fußball-Bundesligisten für das erste Halbjahr hervor. Für diesen Zeitraum (1.1. bis 30.6.2019) beträgt das Minus bereits 18,3 Millionen Euro bei einem Umsatz von 151,3 Millionen Euro (Vorjahreszeitraum: 126,2 Mio. Euro).

Hohe Personalkosten bereiten Schalke Sorgen

"Trotz des Umsatzwachstums ist das Halbjahresergebnis stark belastet durch hohe außerplanmäßige Abschreibungen, die sich durch den Kaderumbau im Sommer 2019 erklären, sowie den erhöhten Personalaufwand, der hauptsächlich aus dem Aufbau der Verbindlichkeiten nach dem Trainerwechsel im März 2019 resultiert", erläutert Schalkes Finanzvorstand Peter Peters in einer Mitteilung des Revierclubs. Im Frühjahr hatte sich der Club von Trainer Domenico Tedesco getrennt.

Fast 70 Millionen Euro für Gehalter

Mit anderen Worten: Vor allem die Personalkosten, also Gehälter und Abfindungen, sind beim Schalker Umsatz die Preistreiber und bereiten Sorgen. Zudem wird es in diesem Jahr keine Einnahmen aus der Champions League geben. Insgesamt stieg der Personalaufwand um 9,1 Mio. Euro auf 68,5 Mio. Euro.

Zehn Millionen Euro durch DFB-Pokal

Wesentliche Treiber waren laut schalke04.de vor allem das Wachstum der Medieneinnahmen um 13,3 Mio. Euro auf 61,9 Mio. Euro aufgrund der Teilnahme an der UEFA Champions League sowie des guten Abschneidens im DFB-Pokal als auch ein Plus von rund zehn Mio. Euro bei den Transfereinnahmen (14,1 Mio. Euro).

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