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Christian Heidel zog sich vor 5 Monaten beim FC Schalke 04 zurück.

Fünf Monate nach Rückzug

Schalke: Das sagt Ex-Sportvorstand Christian Heidel zur Kritik an seiner Person

Fünf Monate nach seinem Rückzug beim FC Schalke 04 hat sich der ehemalige Sportvorstand Christian Heidel jetzt zur Kritik an seiner Person und der schlechten Saison geäußert.

Christian Heidel hat sich gegen Kritik an seiner einstigen Arbeit als Sportvorstand beim FC Schalke zur Wehr gesetzt. Die negative Beurteilung des AufsichtsratsvorsitzendenClemens Tönnies sei "an den Tatsachen komplett vorbei", sagte Heidel in der ARD-Sportschau am Samstag rund fünf Monate nach seinem Rückzug beim Revierclub. Im vergangenen Sommer seien noch alle für den zweiten Platz der Schalker verantwortlich gewesen. Nur acht Monate später sei "nur einer dran schuld", gewesen, dass es sportlich abwärts ging.

Schalke-Chef hatte Heidel im Visier

Tönnies hatte Heidel als Hauptverantwortlichen für die schlechte Saison ausgemacht. Der Vizemeister von 2018 hatte die vergangene Saison nur als Tabellen-14. abgeschlossen. Inmitten der Krise hatte Heidel am 23. Februar seine Vertragsauflösung zum Saisonende angekündigt. Doch schon am 14. März war er vonJochen Schneider abgelöst worden.

Zudem äußerte sich Heidel kritisch zu den hohen Handgeldern der Spielerberater. "Wir reden ja mittlerweile über Millionen für die Spielerberater. Da frage ich mich 'Warum?' Diese Summen sind in Dimensionen geraten, die nicht mehr vertretbar sind", sagte Heidel zu den Geschäftspraktiken bei Transfers von Fußball-Profis, von denen auch die Berater profitieren.

Drei Wochen vor dem Meisterschafts-Saisonstart hat die Deutsche Presse Agentur (dpa) alle 18 Bundesligisten einem Formcheck unterzogen - und der FC Schalke 04 schneidet nicht gut ab

Ein anderer ehemaliger Schalker machte unterdessen in London durch diese unglaubliche Tat auf sich aufmerksam.

dpa

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