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Vor Schalke-Spiel gegen Wolfsburg

Tedesco und Heidel sind um Optimismus bemüht

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GELSENKIRCHEN - Vor dem Rückrundenstart gegen den VfL Wolfsburg (So. 18 Uhr / Sky) ist die Anspannung beim FC Schalke 04 groß. Manager Christian Heidel und Trainer Domenico Tedesco versuchen, Optimismus zu verbreiten. Doch das fällt beiden Protagonisten schwer.

Denn die Verletztenliste wird immer länger. Nach Breel Embolo, Guido Burgstaller und Amine Harit fällt mit Nabil Bentaleb noch ein vierter Stammspieler für das Heimspiel gegen die „Wölfe“ definitiv aus. Erneut machen dem Mittelfeldspieler Probleme im Leistenbereich zu schaffen. Auch hinter dem Mitwirken von Salif Sané, Yevhen Konoplyanka und Suat Serdar stehen Fragezeichen. Vor allem ein Ausfall von Sané würde Trainer Domenico Tedesco erhebliche Kopfzerbrechen bereiten, denn in diesem Fall wäre er wohl gezwungen, von einer Vierer- auf eine Dreierkette umzustellen.

"Mehr Hunger als Lust"

Das ist nicht das einzige Problem für den 33-Jährigen, der genau weiß, dass seine Mannschaft sich keinen Fehlstart wie in der Hinrunde – fünf Niederlagen in Folge – leisten darf. Mut macht Tedesco, dass seine Spieler „mehr Hunger und Lust“ verspüren würden, so seine Eindrücke in den Trainingseinheiten.

Aber reicht das, um eine Kehrtwende einzuleiten? „Die Fans müssen ab der ersten Minute merken, dass sich jeder einzelne Spieler voll reinhaut“, fordert Tedesco von seinen Akteuren volles Engagement. Seine Mannschaft sei in den letzten Wochen noch enger zusamengerückt, damit es gelingt, eine gute Rückrunde zu spielen.

Zumindest öffentlich hat es Tedesco bisher klaglos hingenommen, dass sein Kader in der Winterpause noch nicht verstärkt wurde. Der personelle Engpass – vor allem in der Abwehr – ist offensichtlich. Christian Heidel gibt sich nach außen hin gelassen. „Bisher sind in der Bundesliga bislang kaum Transfers über die Bühne gegangen. Das Wechselspiel läuft bis Ende Januar. „Wir sind in sehr intensiven Gesprächen. Ich bin sicher, dass bis zum 31. Januar noch etwas passieren wird“, so der Sportvorstand, der sowohl für die Defensive, als auch für die Offensive neue Spieler sucht.

Doch gegen Wolfsburg heißt es zunächst, mit dem vorhandenen Spielermaterial auszukommen. Den Gegner charakterisierte Tedesco als „flexible Truppe mit guten Zockern“. Wer die bessere Mannschaft auf den Platz bringt, wird sich am Sonntag zeigen. „Ein guter Start ist eminent wichtig“, weiß Heidel und steht mit dieser Einschätzung nicht allein.

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