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"Niemals geht man so ganz", heißt es in einem bekannten Lied. Im Fall von "Jahrhunderttrainer" Huub Stevens scheint der emotionale Abschied von Schalke 04 - hier beim letzten Saisonspiel 2018/19 gegen den VfB Stuttgart - tatsächlich endgültig zu sein.

"Will noch etwas vom Leben haben"

Huub Stevens zieht Bilanz seiner Trainerlaufbahn - und schockiert Fans mit einer Ankündigung

In der letzten Saison hat er mitgeholfen, dass Schalke weiter in der Bundesliga spielt. Jetzt zieht "Jahrhunderttrainer" Huub Stevens Bilanz. Und schockiert Fans mit einer Ankündigung.

Gelsenkirchen - Huub Stevens hat eine Rückkehr auf die Trainerbank im Profi-Fußball zumindest als unwahrscheinlich eingestuft. "Natürlich denke ich manchmal, du könntest noch, aber ich muss es nicht mehr", sagte der 65-Jährige im Podcast "Lieber Fußball" von Sport1: "Natürlich gab und gibt es Angebote. Aber ich will noch etwas vom Leben haben. Das Leben wird immer kürzer und kürzer."

Stevens: Nervenaufreibender Retter-Einsatz auf Schalke

Sein Retter-Einsatz als Interimscoach auf Schalke sei zudem sehr aufreibend gewesen. "Ich habe in den drei Monaten auf Schalke sechs Kilo abgenommen", erzählte er: "Es war natürlich ein Risiko, das ich eingegangen bin. Als Jahrhunderttrainer, der dort wieder vor der Mannschaft steht. Einer Mannschaft, die er nicht zusammengestellt hat, die verunsichert war. Und dann läufst du gegen Sachen an, mit denen du als älterer Trainer nicht mehr so viel zu tun hast, da die Spieler heutzutage anders aufgewachsen sind. Das war viel schwieriger, auch nervlich."

"Lieblingsverein früher war Mönchengladbach"

Zudem verriet der Niederländer, der in Deutschland außer dreimal Schalke auch Hertha BSC, den 1. FC Köln, den Hamburger SV, 1899 Hoffenheim und zweimal den VfB Stuttgart trainierte, dass er einen unerfüllten Traum hatte: Den, einmal Borussia Mönchengladbach zu trainieren. "Mein Lieblingsverein früher war Mönchengladbach, damals mit Netzer und den super Spielern, die sie hatten. Schade, dass ich dort nie gearbeitet habe", sagte er: "Es hat mal Kontakt gegeben. Das war nach meiner Zeit in Berlin, bevor ich Köln-Trainer geworden bin. Aber das ist dann doch nicht so gekommen."

Seinen Vorgänger bei Schalke, Ex-Trainer Domenico Tedesco, zieht es in Richtung Osten. Warum Königsblau durch seinen neuen Verein viel Geld spart.

Sein früherer Verein hat am 7. Spieltag den Sprung an die Tabellenspitze der Fußball-Bundesliga in letzter Minute verpasst. So dramatisch war die Schlussphase von Schalke gegen Köln.

Tolle Nachrichten für Stevens' ehemaligen Schützling bei Schalke, Suat Serdar: Der  Mittelfeldspieler wurde von Bundestrainer Joachim Löw für die Länderspiele gegen Argentinien und Estland nachnominiert.

dpa

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