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Wurde wiedergewählt: Schalke-Aufsichtsratschen Clemens Tönnies.

Mitgliederversammlung

Tönnies bleibt der Boss auf Schalke - doch den meisten Applaus bekommt ein Anderer

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Die Schalker Mitglieder behielten - trotz der Hitze - einen kühlen Kopf. Auf ihrer Jahreshauptversammlung wählten sie Clemens Tönnies erneut zum Aufsichtsratsvorsitzenden.

Jochen Schneider war die verpatzte Saison nicht anzulasten – der neue Sportvorstand kam im März und drehte mit dem Comeback von Huub Stevens an der richtigen Stellschraube. Schalkes „Jahrhundert-Trainer“ war daher so etwas wie der Star der Schalker Mitgliederversammlung – kaum jemand heimste mehr Beifall ein als der Niederländer, der nun wieder im Aufsichtsrat sitzt.

Schalker Mitgliederversammlung: Nicht mal ein Sturm im Wasserglas

Der Aufsichtsrat war es dann, an dem sich der Ärger entlud. Das Gremium hätte dem erfolglosen Transfer-Eifer von Manager Heidel viel früher Einhalt gebieten müssen, wurde kritisiert – aber als Clemens Tönnies persönlich dafür die Verantwortung übernahm, gab es für den Protest keinen Abnehmer mehr. 

Schalke-Aufsichtsratschef Clemens Tönnies: "Jeden Tag Fleisch!"

Und während die anderen Kandidaten  versuchten, ihre Vorzüge zu erklären, begann Tönnies seine Wahlrede mit den Worten: „Clemens Tönnies. 63 Jahre. Jeden Tag Fleisch!“ Er bekam mit 5.599 die meisten Stimmen aller Bewerber. Auf Platz zwei, und damit ebenfalls wiedergewählt, landete Peter Lange (4.043). 

Tönnies, seit 1994 im Aufsichtsrat und seit 2001 Vorsitzender der S04-Kontrolleure, kann auf Schalke offenbar nichts und niemand gefährden. 

Auf der Mitgliederversammlung wurden auch zwei wichtige sportliche Entwicklungen verkündet. 

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