13. Spieltag

Schalker Talfahrt hält auch unter Stevens an: 0:1 gegen Bielefeld

Selbst «Jahrhunderttrainer» Huub Stevens ist bei seiner Mission gescheitert, den FC Schalke 04 von einem quälenden Sieglos-Trauma zu befreien. Beim 0:1 (0:0) im Kellerduell mit Armina Bielefeld musste S04 den nächsten Rückschlag hinnehmen. Damit ist der historische Rekord von Tasmania Berlin aus der Saison 1965/66 mit 31 Spielen ohne Sieg nur noch zwei Bundesliga-Partien entfernt

Bei der Vorstellung von Stevens hatte Schneider auf die «immense Bedeutung» der Partie gegen Bielefeld verwiesen. Dementsprechend engagiert starteten die Schalker. Doch bei allem Eifer fiel - wie schon in den vergangenen Wochen - das Herausspielen von Torchancen schwer. Auch Stevens konnte in der Kürze der Zeit keine Wunder bewirken: Es wurde viel gerannt und gekämpft, aber nur selten gekonnt kombiniert.

Dagegen ließen die Bielefelder immerhin phasenweise Spielwitz und Tempo erkennen. Das brachte ihnen die bis dahin beste Möglichkeit ein, als Christian Gebauer (19.) den Ball aus kurzer Distanz per Volley über das Tor beförderte. Kurz vor der Halbzeit war der Aufsteiger der eigentlich verdienten Führung noch näher. Doch der agile Sergio Cordova (45.) traf aus zehn Metern nur das Lattenkreuz.

S04-Kapitän Mascarell nach 15 Minuten verletzt ausgewechselt

Von den Schalkern war in den ersten 45 Minuten nur wenig zu sehen. Gegen die gut organisierte Arminen-Abwehr rannten sie sich immer wieder fest. Dass Kapitän Omar Mascarell schon in der 15. Minute verletzt ausgewechselt werden musste, trug ebenfalls nicht zur Erbauung bei.

Erst nach Wiederbeginn kam der FC Schalke dem gegnerischen Tor bei einem Fernschuss von Nassim Boujellab (47.) und einem direkt anschließenden Fast-Eigentor von Cedric Brunner erstmals gefährlich nahe. Doch die ermutigende Wirkung blieb aus: Stattdessen ging die agilere Arminia in Führung. Nach einer Flanke von Nathan de Medina war Fabian Klos zur Stelle und erzielte per Kopf seinen zweiten Saisontreffer (53.)

Das nahm den Königsblauen weiteres Selbstvertrauen. Auch alle Versuche von Stevens verpufften, seine Profis von der Seitenlinie aus anzutreiben. Bis auf einen abgeblockten Schuss von Ahmed Kutucu (83.) blieben Chancen aus.

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