Spieler soll unerlaubt gefeiert haben

Amine Harit und das Nachtleben von Porto

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GELSENKIRCHEN/BENIDORM - Ein Schalker, der gar nicht erst mit ins Trainingslager nach Spanien gereist ist, sorgt derzeit für Schlagzeilen: Amine Harit.

Laut Vereinsangaben ist der Marokkaner in Gelsenkirchen geblieben, um seine Muskelverletzung auszukurieren. Ursprünglich hieß es, Harit könne je nach Verlauf später nach Benidorm kommen - danach sieht es derzeit nicht aus.

Wie die „Sport-Bild“ in ihrer Mittwochsausgabe berichtet, könnte allerdings noch mehr dahinterstecken. Harit soll zu einer Gruppe von Spielern gehört haben, die nach dem Champions-League-Spiel in Porto über die Stränge geschlagen haben sollen.

Glücksspielproblem in der vergangenen Saison

Laut dem Bericht sollen Harit und unter anderem Franco Di Santo das Mannschaftshotel unerlaubterweise verlassen haben, um der örtliche Partyszene einen Besuch abzustatten - nach einem aus Schalker Sicht desaströs verlaufenen Spiel (1:3) und nur drei Tage vor der nächsten Bundesliga-Partie in Hoffenheim. Trainer Domenico Tedesco strich Harit und andere Spieler dafür aus dem Kader für das Spiel.

Wie „Bild“ berichtete, soll der 21-Jährige in der vergangenen Saison ein Glücksspielproblem gehabt haben: Mehrere Nächte, heißt es, soll er sich in einem Duisburger Casino um die Ohren geschlagen haben, bis er sich selbst dort sperren ließ.

Der Spieler gilt vereinsintern als beratungsresistent, und so könnte es sein, dass seine Tage auf Schalke gezählt sind. Sollte sich ein Interessent finden, würden Harit (Vertrag bis 2021) bei einem Wechsel wohl keine Steine in den Weg gelegt werden.

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