Weltmeister im Wortlaut

Benedikt Höwedes rechnet mit Konsequenzen

  • vonFrank Leszinski
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Gelsenkirchen - Dass Benedikt Höwedes ein ehrgeiziger Fußballspieler ist, war gestern beim Training deutlich zu sehen. Über die Niederlage im Trainingsspiel ärgerte sich der Weltmeister sogar noch, als er im Journalistenkreis die bisherige Saison des FC Schalke 04 Revue passieren ließ.

Benedikt Höwedes über... ... die Bedeutung des Sieges gegen den VfB Stuttgart:

Die Erleichterung bei der gesamten Mannschaft war riesengroß. Es war ein enges Spiel und sicherlich kein Glanzstück von uns. Aber entscheidend war, dass wir die drei Punkte geholt haben.

... seine Position als rechter Verteidiger:

Jeder weiß, dass ich meine Qualitäten wohl besser in der Innenverteidigung abrufen kann. Doch aufgrund unserer Personalsituation stelle ich mich in den Dienst der Mannschaft und helfe auf der rechten Seite aus. Das ist mit dem Trainer so abgesprochen und für mich kein Problem.

... die Kritik von Schalke-Boss Tönnies an der „Wohlfühloase“:

Jeder Spieler bereitet sich anders vor. Der eine ist enorm akribisch und achtet auf jede Kleinigkeit, der andere lebt anders und bringt trotzdem gute Leistungen. Das ist eine Frage des Typs und Auslegungssache. Aber sicherlich ist an dieser Aussage auch etwas Wahres dran.

... über den geplanten Umbruch im Sommer:

Wir haben unser Saisonziel nicht erreicht, deshalb müssen auch personelle Konsequenzen gezogen werden.

... die restlichen Gegner Köln, Paderborn und HSV:

Unser Restprogramm sieht vermeintlich leicht aus, doch wir sollten uns nicht täuschen lassen. Es sind alles Gegner aus dem unteren Tabellendrittel, die keine Punkte zu verschenken haben und um jeden Meter kämpfen werden. Gegen Köln haben wir ohnehin noch etwas gutzumachen. Auch ich sah im Hinspiel in einigen Aktionen nicht gut aus.

... die Sperre von Huntelaar:

Es ist enorm schade für ihn und die Mannschaft, dass er in Köln fehlen wird. Er hatte sich gerade gegen Stuttgart freigeschossen. Aber Choupo-Moting und Sané haben das Potenzial, den „Hunter“ in einem Spiel zu ersetzen.

... die taktische Marschroute für das Köln-Spiel:

Sie haben schon neun Spiele ohne Gegentor absolviert. Köln ist also schwer zu knacken. Wir müssen in der Offensive kreativ sein.

... über das baldige Karriereende von Gerald Asamoah:

Er ist ein Typ. Solche Spieler sterben in der Bundesliga leider aus. Wir haben uns im Training manchmal ganz schön gefetzt. Einmal musste ich wegen einer Rippenprellung sogar einige Tage aussetzen. Aber das war alles in freundschaftlichem Rahmen und schnell vergessen.

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