Wirtschaft im Vereinsleben

Schalke 04: Klare Worte von Clemens Tönnies - das hält er von Investoren

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GELSENKIRCHEN - Neben Schalke haben in der ersten Bundesliga nur noch der SC Freiburg, Werder Bremen, Borussia Mönchengladbach und Mainz 05 keinen Investor mit im Boot. Nun hat der Aufsichtsrat zu diesem Thema Stellung bezogen.

Doch Schalke will unter allen Umständen an seinem Weg festhalten, und der heißt, bei Investitionen mit Banken zusammenzuarbeiten und Projekte wie zuletzt die Modernisierung und den Ausbau des Berger Feldes über Anleihen und Kredite zu finanzieren.

Bei diesem Thema waren sich alle vier Aufsichtskandidaten, die sich am Montagabend in einer Diskussionsrunde auf Schalke TV vorstellten, grundsätzlich einig. Ihr Credo: Investoren passen nicht zu Schalke und seiner Fan-Kultur. Schalke als eingetragener Verein sei „identitätsstiftend für unsere Anhänger“, so Matthias Rüter, der ebenfalls für den Aufsichtsrat kandidiert.

Schalke-Boss Clemens Tönnies: „Mann der Wirtschaft“

Die Königsblauen wollen „Herr im eigenen Haus“ bleiben. „Ich passe auf die Penunsen auf, denn ich bin ein Mann der Wirtschaft. Wenn wir Geld brauchen, gehen wir zur Bank“, stellte Clemens Tönnies unmissverständlich klar. Für den 63-Jährigen ist entscheidend, „dass wir unsere Rechnungen pünktlich bezahlen und uns weiterentwickeln“.

Trotz der schwachen Saison sei das Projekt Berger Feld durchfinanziert. „Wenn alle Arbeiten abgeschlossen sind, haben wir eine halbe Milliarde in Steine gebaut“, stellte Tönnies stolz fest.

Geraten Transfers auf Schalke ins Stocken?

Peter Lange, der viel Erfahrung im Aufsichtsrat mitbringt, könnte sich allenfalls vorstellen, „dass sich seriöse Investoren an der Finanzierung von Spielern beteiligen“. Ansonsten outete sich Lange jedoch als großer Fan der Schalker Rechtsform des eingetragenen Vereins.

Wie schwer es jedoch ist, nach einer enttäuschenden Spielzeit mit einem geringerem Finanzbudget gute Spieler zu bekommen, wird für Schalke in diesen Wochen besonders deutlich. Es vergeht zwar kaum ein Tag, an dem nicht neue Kicker mit den Königsblauen in Verbindung gebracht werden, doch deren Gehaltsvorstellungen und die geforderten Ablösesummen sind für die Blau-Weißen kaum zu stemmen. In unserem Schalke-Transferticker halten wir Sie zu den Entwicklungen auf dem Laufenden.

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