Zwischenbilanz des Ex-Schalkers

Max Meyer droht Abstiegskampf

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Gelsenkirchen - Mit Leon Goretzka, Benedikt Höwedes, Thilo Kehrer und Max Meyer verließen vier deutsche Nationalspieler am Saisonende den FC Schalke 04. Wie ist ihre sportliche Entwicklung seitdem verlaufen?

Leon Goretzka:

Wer als junger Spieler zum FC Bayern wechselt, muss damit rechnen, weniger zu spielen als erhofft. Genau diese Erfahrung macht Goretzka aktuell beim Deutschen Rekordmeister. Erschwert wird dem Mittelfeldspieler die Integration zusätzlich durch die Verletztenliste, so dass er auch schon als Verteidiger aushelfen musste. Zum Missfallen des 23-Jährigen, was er auch öffentlich zwischen den Zeilen artikulierte. Aktuell macht dem früheren Bochumer eine Muskelverhärtung zu schaffen. Wieder keine große Verletzung, aber eben genau das, was ihm immer wieder den Spielrhythmus raubt.

Thilo Kehrer:

Für 37 Millionen Euro wechselte Thilo Kehrer von Schalke 04 zu Paris St. Germain. Im mit Weltstars gespickten Kader hat der 22-Jährige schnell Fuß gefasst. Kehrer spielt regelmäßig und genießt viel Vertrauen seines Trainers Thomas Tuchel.

Max Meyer:

Nach der öffentlichen Schlammschlacht mit Schalke dauerte es lange, bis der Mittelfeldspieler mit dem Premier-League-Klub Crystal Palace einen neuen Verein gefunden hatte. Dort läuft es für Meyer jedoch alles andere als rund. Statt sich wieder in den Fokus der deutschen Nationalelf zu spielen, droht dem gebürtigen Oberhausener eine Saison im Zeichen des Abstiegskampfes. Platz 14 ist der aktuelle Tabellenplatz. Und dass sein Trainer Roy Hodgson gegenüber britischen Medien forderte: „Max Meyer muss um seinen Platz kämpfen“, ist auch kein gutes Zeichen.

Benedikt Höwedes:

Die 0:1-Niederlage in der Champions League gegen seinen „Herzensklub“ Schalke schmerzte ihn zwar sehr, doch die persönliche Leistungskurve zeigt bei Höwedes nach oben. Endlich ist der 30-Jährige wieder beschwerdefrei und wird für Lokomotive Moskau immer wertvoller. Beim Derby gegen ZSKA Moskau traf der Abwehrstratege zum 1:0-Siegtreffer. Solche Erfolgserlebnisse werden Höwedes Auftrieb geben. Er will beweisen, dass er noch nicht zum „alten Eisen“ gehört

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