So ist es wirklich

Michael Schumacher: Wirbel um vermeintliche „rätselhafte Nachricht“ von Ehefrau - „Große Dinge ...“

Wie es Michael Schumacher sechs Jahre nach seinem schweren Skiunglück geht, ist unklar. Doch neue Sätze sorgen für Wirbel. Im Netz kursiert ein Video von der damaligen Unfallstelle.

  • Ende Dezember 2013 verunglückte Michael Schumacher beim Skifahren.
  • Ein neues Video zeigt die vermeintliche Unfallstelle in den Schweizer Alpen.
  • Der Kerpener Fanclub ruft eine neue Facebook-Seite ins Leben.

Kerpen/Meribel - Am 29. Dezember 2019 jährte sich der tragische Unfall von Michael Schumacher zum sechsten Mal: Ende 2013 verunglückte der siebenmalige Formel-1-Weltmeister beim Skifahren in den Schweizer Alpen, als er auf einer felsigen Piste hinfiel und sich trotz Helm schwer am Kopf verletzte.

Michael Schumacher: Video zeigt damalige Unfallstelle

Focus Online hat nun ein Video veröffentlicht, bei dem der vermeintliche Ort zu sehen ist, an dem sich das Leben von Schumacher auf dramatische Weise veränderte. Die Aufnahme zeigt, dass der idyllische Hang in dem mondänen Urlaubsort zwar nicht enorm steil ist, allerdings mit zahlreichen tückischen Felsen versehen, die aus dem Boden herausragen. Dies wurde dem bislang erfolgreichsten F1-Pilot, der immer wieder seiner Passion Skifahren nachging, zum Verhängnis. 

Mit einem Schädelhirn-Trauma wurde der damals 44-Jährige nach dem Unfall umgehend in eine naheliegende Klinik eingeliefert und später in die Universitätsklinik in Grenoble gebracht.

Michael Schumacher: Neue Facebook-Seite als Anlaufstelle für Fans

Unterdessen gibt es im Internet eine neue Anlaufstelle für Fans von Michael Schumacher, die sehnlichst auf positive Nachrichten über den gesundheitlichen Zustand des (fast) 51-Jährigen warten, der am 3. Januar 2020 Geburtstag feiert: Quasi als Weihnachts- und Geburtstagsgeschenk hat der Kerpener Fanclub des Kult-Rennfahrers bei Facebook eine neue Gruppe ins Leben gerufen, mit der Bezeichnung „KeepFightingMichael“.

Der Vorsitzende Reiner Ferling sagt über das virtuelle Denkmal: „Es ist leider wieder so weit, der Unfalltag von Michael jährt sich zum sechsten Male. Sechs Jahre voller Hoffnung, dass Michael eines Tages wieder an die Öffentlichkeit tritt. Diese Seite ist ein Geschenk für Michael (...). Sie steht allen Fans offen und dient dazu, sein Mitgefühl in Worte zu fassen und seinen Emotionen freien Lauf zu lassen“, so der 67-Jährige laut Hamburger Morgenpost.

Im Januar 2020 wird Rennfahrer-Legende Michael Schumacher 51 Jahre alt.

Ende 2018 berichteten wir über das Interview mit einem Medienexperten, der sich über die Nutzung von sozialen Netzwerken wie Facebook in Bezug auf Michael Schumacher äußerte. „Solche Mitleidsbekundungen ermöglichen eine Art von Anteilnahme oder einen Ausdruck von Trauer und Mitleid mit dem Opfer. Das ist erstmal keine schlechte Sache, obwohl es relativ oberflächlich ist“, ließ Stephan Weichert von Hamburg Media School gegenüber der dpa wissen. 

Michael Schumacher: Botschaft von keepfighting.ms wird auf ihn gemünzt

Auf der Homepage keepfighting.ms ist unterdessen folgendes zu lesen: „Große Dinge beginnen mit kleinen Schritten. Kleinigkeiten sind wichtig. Viele kleine Teilchen können ein riesiges Mosaik formen. Zusammen ist man stärker, und genau so erleichtern es vereinte Kräfte der Keep-Fighting-Bewegung, anderen Mut zu machen.“ 

Verschiedene Medien deuten das als spektakuläre Äußerung seiner Ehefrau Corinna Schumacher, insbesondere in Frankreich. Von einer „rätselhaften Botschaft“ von Corinna Schumacher ist sowohl bei der seriösen L‘Équipe als auch bei GQ die Rede. Einen Hinweis auf „Fortschritte ihres Ehemanns in einer Nachricht der Hoffnung“ liest gar f1andcoffee.com in einer Überschrift in die Botschaft rein. „Seine Corinna macht große Hoffnung mit diesem Statement“ schreibt auch ein deutsches Promi-Portal. 

Doch die angebliche Äußerung von Corinna Schumacher, die nun um die Welt geht, hat es so nicht gegeben. Die Worte „Große Dinge beginnen mit kleinen Schritten“ stammen schlichtweg von der Homepage keepfighting.ms und sind auf die „Keep Fighting“-Initiative gemünzt. Nach Informationen der Ippen-Digital-Zentralredaktion stammen diese auch NICHT von Corinna Schumacher. Offensichtlich hat sich hier ein Zitat von der „Keep Fighting“-Homepage verselbständigt und wird fälschlicherweise der Ehefrau von Michael Schumacher zugeschrieben.

Schon seit geraumer Zeit werden im Internet in Verbindung mit den Hashtags #KeepFighting und #TeamMichael von Fans aus aller Welt Nachrichten und Bekundungen veröffentlicht.

Nahezu sehnsüchtig warten Fans der Formel-1-Legende auf die geplante Michael-Schumacher-Dokumentation. Kürzlich gab es diesbezüglich jedoch schlechte Nachrichten. Bessere Nachrichten gibt es um den einst geplanten Abriss der legendären Michael Schumacher Kartbahn in Kerpen. 

PF

Rubriklistenbild: © dpa / David-Wolfgang Ebener

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