Das Trainer-Team des TuS Herten schaut nach einer Niederlage in der Volleyball-Regionaliga ratlos
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Abwarten ist die Devise beim Hertener Trainer-Team mit Steffen Bertram, Stefan Palm und Marvin Hansmann.

Volleyball

Ins Café statt aufs Spielfeld

  • Olaf Krimpmann
    vonOlaf Krimpmann
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Wieder hatten die Regionalliga-Volleyballerinnen des TuS Herten eine Spielabsage hinzunehmen - es war die zweite der noch jungen Saison.

Auf die Schnelle ein Alternativprogramm zu finden, war gar nicht so leicht. Bis zum Mittag sind die Volleyballerinnen des TuS Herten davon ausgegangen, am Abend bei RC Borken-Hoxfeld II um Punkte zu kämpfen. Dann kam die Absage aus dem Westmünsterland – es gibt einen Corona-Verdachtsfall in der Mannschaft.

Teile aus dem Hertener Kader und Trainer Marvin Hansmann machten das Beste: Sie trafen sich in einem Café auf ein, zwei Kaltgetränke. „Mal was anderes sehen“, wie der Trainer am Nachmittag formulierte. Kurzfristig eine Trainingseinheit einzuschieben, habe nicht zur Debatte gestanden, so der B-Lizenzler: Der weiß, dass diese Saison in der Regionalliga West noch hart genug wird.

Denn die Absage von Borken war bereits die zweite für TuS Herten in der noch jungen Spielzeit 2020/2021. Schon am ersten Spieltag hatte VV Humann Essen abgesagt, ebenfalls wegen Corona. Jetzt hat Herten zwei Nachholspiele vor der Brust – terminiert sind diese noch nicht.

Wann soll das alles nachgeholt werden?

„Wir fragen uns gerade auch, wenn wir das alles nachholen sollen, der Spielplan ist eng“, sagt der Trainer. „Mit mehr Spielen wird die Sache nicht einfacher. Und die Mädels brauchen zwischendurch auch mal Pause.

Während die Partie gegen Essen voraussichtlich Ende Oktober in der Knappenhalle nachgeholt werden soll, ist ein Termin für das Borken-Spiel nicht bekannt. Hansmann: „Ich glaube, der Gegner hat erst mal andere Sorgen als sich um einen Nachholtermin zu kümmern. Hoffen wir, dass alles gut ausgeht.“

In Herten bleibt nur, weiter zu machen wie bisher. Ab Montag beginnt die Vorbereitung aufs nächste Heimspiel gegen Union Lüdinghausen am kommenden Samstag. Was anderes bleibe auch nicht übrig, findet der Trainer: „Wir haben gesehen, wie schnell alles gehen kann innerhalb nur eines Tages.“ Weitermachen, abwarten – mehr könne man eben nicht tun.

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