VfL Bochum

Zweitligist plant mit Robbie Kruse und Lukas Hinterseer

BOCHUM - Der VfL Bochum startet mit einem knapp 90-minütigen Aufgalopp in die Saison-Vorbereitung. Trainer Robin Dutt begrüßte 25 Akteure. Wir beantworten die wichtigsten Fragen zur Lage des VfL.

Wie war die Stimmung beim Auftakt?

Trainerteam und Spieler präsentierten sich entspannt. Es fehlten Robbie Kruse, der mit Australien bei der WM spielt, sowie die verletzten Jannik Bandowski (Kreuzbandriss) und Julian Thomas (Muskelfaserriss). Dafür bekamen 200 Fans den zuletzt von Birmingham City ausgeliehenen Robert Tesche zu sehen, der seinen Vertrag dort aufgelöst hatte, woraufhin der VfL den defensiven Mittelfeldmann ablösefrei verpflichtet hat. "Ich bin sehr froh, dass Robert bei uns bleibt", sagt Dutt.

Welche externen Spieler sind neu beim VfL?

Von Bayern München II kam Flügelstürmer Milos Pantovic, in Sebastian Maier ein offensiver Mittelfeldspieler von Hannover 96. Er könnte die Spielmacher-Lücke schließen, die Kevin Stöger (Fortuna Düsseldorf) hinterlassen hat. Zudem ist der in der vergangenen Saison an Holstein Kiel ausgeliehene Tom Weilandt zurück - und soll bleiben. Als "interne Neuzugänge" werden Linksverteidiger Timo Perthel und Innenverteidiger Maxim Leitsch angesehen, die lange Verletzungspausen beendet haben.

Sind mit 27 Profis die Personalplanungen beendet?

Nachdem Tesche verpflichtet wurde, besteht akuter Handlungsbedarf nur noch im Angriff. "Vorne müssen wir noch was tun", bestätigt VfL-Sportvorstand Sebastian Schindzielorz. Er verriet, dass sich an der Kadergröße nicht mehr allzu viel verändern soll: "Wir setzen bewusst auf Kontinuität." Dutt vertraut auf den Manager, vor dem er für die bisherige Personalsituation "den Hut zieht".

Stehen Verkäufe von Hinterseer und Kruse, deren Verträge bis 2019 laufen, zur Debatte?

Davon ist derzeit nicht auszugehen. Laut Schindzielorz liegen keine Angebote vor, und Dutt stellt klar: "Es wird keiner gehen, den wir nicht gehen lassen wollen."

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