Schimmel

Beschlagene Fenster können schwere Schäden anrichten – So verhindern Sie Probleme

Wenn die Temperaturen sinken, „schwitzen“ die Fenster. Um Schimmel und weitere Schäden zu vermeiden, sollten Sie zügig handeln. Diese Tipps helfen dabei.

  • Im Winter beschlagen schnell mal die Fenster, dann „schwitzen“ diese.
  • Kondenswasser kann Auswirkungen auf Mensch und Haus haben.
  • Das können Verbraucher gegen beschlagene Fenster tun.

Offenbach - Gerade im Winter, wenn es draußen kalt und in der Wohnung mollig warm ist, kommt es zu einem Phänomen, das wohl jeder kennt - die Fenster beschlagen und vor allem an den Rändern bilden sich dicke Wassertropfen. Kondenswasser am Fenster kann durchaus zum Problem werden, wenn es regelmäßig vorkommt und ignoriert wird. Schimmel oder Schäden am Haus sind mögliche Folgen. Mit einfachen Tricks lässt sich das Risiko jedoch minimieren.

Doch wie kommt es eigentlich zu Kondenswasser an den Fenstern? Generell geht es um die Feuchtigkeit in der Raumluft. Enthält die Luft mehr Wasserdampf, als sie aufnehmen kann, kondensiert das übrige Wasser. Das ist dann vor allem an kühlen Stellen im Haus der Fall, weil warme Luft mehr Feuchtigkeit aufnehmen kann als kalte.

RaumEmpfehlung: Optimale Temperatur
WohnbereichMöglichst nicht mehr als 20 °C
Küche18 °C
Schlafzimmer17 °C
(Quelle: https://www.umweltbundesamt.de)

Kondenswasser: Fenster beschlagen im Winter - Was Sie dagegen tun können

Die Luftfeuchtigkeit des Raums schlägt also an die Fenster, da dort ist der Temperaturunterschied zwischen drinnen und draußen am Größten ist, und kühlt dann dort ab. Es bilden sich Wassertropfen. Doch nicht nur an kalten Tagen können die Fenster beschlagen, sondern auch beim Kochen oder Duschen. Auch nasse Wäsche, die in der Wohnung getrocknet wird, kann schnell mal zu hoher Luftfeuchtigkeit führen.

In Panik sollte man jedoch nicht geraten. Um die Gefahr von Schimmel im Haus zu minimieren, gilt es ein paar einfache Dinge zu beachten. Ein Stichwort ist regelmäßiges Stoßlüften. Eine Königsdisziplin der Deutschen. Dadurch vermischt sich die kühle Luft mit der Wärme im Raum und die Luftfeuchtigkeit wird geringer. Die Fenster also eher nicht über einen längeren Zeitraum auf Kipp stellen, sondern eher ein Fenster mal 10 bis 15 Minuten komplett öffnen, um den ganzen Raum zu belüften.

Vor allem im Winter kommt es oft zu beschlagenen Fenstern. (Symbolbild)

Wassertropfen am Fenster: Stoßlüften hilft bei Temperaturunterschied

Noch besser ist Querlüften, also Fenster auf gegenüberliegenden Seiten von Wohnung oder Haus aufmachen. Das bietet sich vor allem am Morgen an oder nach dem Duschen. Die Heizung sollte jedoch vorher ausgeschaltet werden. Sollten die Tropfen durch das Lüften nicht komplett verschwinden, gerne auch mal mit einem saugfähigen Tuch nachhelfen und die Fenster trocknen.

Auch das die Heizung direkt am Fenster steht, hat durchaus einen Sinn. Denn durch sie lässt sich ebenfalls der Temperaturunterschied ausgleichen. Ein sogenanntes Hygrometer ist außerdem praktisch, um die Luftfeuchtigkeit in der Wohnung zu beobachten. Durch die Geräte kann die Luftfeuchtigkeit einfach im Blick behalten und so Schimmelbildung vermieden werden. (svw)

Rubriklistenbild: © Thomas Trutschel/photothek.net

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