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Tauben füttern, das kann teuer werden. Wir haben in Waltrop nachgefragt. 

1000 Euro Strafe fürs Taubenfüttern in Gelsenkirchen - und was droht in Waltrop?

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  • Anna Lisa Oehlmann
    Anna Lisa Oehlmann
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Sie werden auch die "Ratten der Lüfte" genannt - Tauben können schnell zur Plage werden. Die Stadt Gelsenkirchen greift zu drastischen Maßnahmen. Und in Waltrop?

In Gelsenkirchen haben übereifrige Tauben-Fütterer kürzlich für Furore gesorgt: Säckeweise Futter hatten sie für die gefiederten Tierchen ausgestreut. Dem gebietet die Stadt Gelsenkirchen strikt Einhalt: Bis zu 1000 Euro Strafe drohen, wenn man sich nicht an das Taubenfütter-Verbot hält und erwischt wird. 

Füttern auch in Waltrop verboten

Aber wie ist das in Waltrop? Fakt ist: Das Füttern von Tauben – von Wildtieren allgemein – ist verboten. So steht es in Paragraf 6 der „Ordnungsbehördlichen Verordnung über die Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung“ für Waltrop: „Wildlebende Tiere dürfen in öffentlichen Anlagen und auf Verkehrsflächen nicht gefüttert werden.“ Wer sich nicht dran hält, begehe eine Ordnungswidrigkeit, erklärt Elke Heinisch vom städtischen Ordnungsamt auf WZ-Nachfrage. Fünf bis 55 Euro können dann fällig werden. Allerdings: Die Außendienst-Mitarbeiter hätten erklärt, dass ihnen Vorkommnisse dieser Art bislang noch nicht untergekommen seien, so Elke Heinisch.

Gänse wie diese, die im Waltroper Moselbachpark unterwegs sind, dürfen ebenfalls nicht gefüttert werden.

 „Wildlebende Tiere“, das sind nicht nur Tauben, die ja in Gelsenkirchen der Stein des Anstoßes gewesen waren, sondern dazu zählen auch Enten und Gänse, konkretisiert die Ordnungsamts-Mitarbeiterin. Zu großen Problemen sei es jedoch in der Hinsicht in Waltrop bisher noch nicht gekommen. 

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