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Der Kita-Neubau an der Schillerstraße.

Bedarfsplanung zeigt

Kita-Plätze weiter gefragt

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WALTROP - Neue Kitas und kein Ende: Ende April wird die neue Einrichtung der Lebenshilfe, die „Kukidele“ an der Schillerstraße, eröffnet. Das bestätigte gestern auf Nachfrage Lebenshilfe-Geschäftsführer Christoph Haßel-Puhl. Mit der „Wakidele“ (Eröffnung Januar 2016) und der Einrichtung, die nun im Bereich des ehemaligen Waldstadions entstehen soll, sind das drei Kitas innerhalb weniger Jahre.

Wie dringend benötigt die Plätze werden, das zeigt auch in diesem Jahr wieder die Kindergartenbedarfsplanung, die der Ausschuss für Jugendhilfe und Soziales in seiner Sitzung am kommenden Dienstag (17 Uhr, großer Sitzungssaal des Rathauses) zu diskutieren hat.

Überall randvoll

Unterm Strich ergibt sich das altbekannte Bild, das sich auch in den vergangenen Jahren schon zeigte: Die Kitas sind randvoll und werden weiterhin mit Überbelegungen leben müssen. Alle Waltroper Kitas haben signalisiert, zwei bis sechs Kinder mehr als regulär für ihre Einrichtung vorgesehen aufzunehmen. Was den Bereich der „Ü3“-Kinder, also der drei- bis sechsjährigen Jungen und Mädchen, angeht, so gibt es in Waltrop laut Kindergartenbedarfsplan regulär 686 Plätze, mit Überbelegungen kommt man auf 736 – das reicht knapp für alle. Im U3-Bereich, also bei den jüngeren Kita-Kindern, ist in den Kitas Platz für 228 Kinder (ohne Überbelegung 214). Nach aktuellem Stand zu versorgen sind, so geht es aus den Unterlagen hervor, 315. Allerdings werden einige Kinder auch durch Tagespflegeeltern betreut. Zurzeit sind dies 56 Kinder. Die Zahl erhöht sich seit Jahren langsam, aber sicher: 2012 waren nur 14 Kinder in Tagespflege, 2015 waren es 34.

Am Waldstadion geht es weiter

Zurzeit gibt es insgesamt 13 Kitas in Waltrop – eine davon mit Zusatzgruppe. Drei sind in Trägerschaft der Lebenshilfe (Okidele, Wakidele, Kukidele), fünf sind katholische Kitas (St. Placida, St. Marien I und II, St. Ludgerus, Don Bosco), zwei evangelisch (Blaues Haus, Im Berg), bei weiteren drei ist die AWO der Träger (Kettelerstraße, Ostring mit Zusatzgruppe Wunderland und „Hand in Hand“). 33 Kinder werden laut Christoph Haßel-Puhl Ende April aus der Übergangs-Kita in der ehemaligen Stadtbücherei in den Neubau an der Schillerstraße ziehen. Wenn diese sich etwas eingelebt haben, kämen zehn weitere Kinder hinzu, zum Beginn des nächsten Kita-Jahres am 1. August folgen dann weitere Kinder. Für die nächste neue Kita am Waldstadion übernimmt der evangelische Kirchenkreis die Trägerschaft. Wenn alles gut laufe, so hatte die Stadtverwaltung Anfang November während des Quartiersspaziergangs erklärt, könne die Einrichtung im übernächsten Kita-Jahr zur Verfügung stehen.

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