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Unsere Grafik zeigt, wie die Kreuzung künftig aussehen soll.

Berliner Straße/Lehmstraße

Konkrete Maßnahmen für "neue" Ampelkreuzung

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Waltrop - Die lange avisierte Überplanung der Kreuzung Berliner Straße/Lehmstraße nimmt Gestalt an: Voraussichtlich in der nächsten Sitzung des Verkehrsausschusses des Stadtrates dürften die Umbau-Pläne vom Landesbetrieb Straßen.NRW vorgestellt werden. Das kündigte Martin Voskort von der Stadtverwaltung in der jüngsten Ausschusssitzung an. Wir stellen die Pläne Ihnen, liebe Leserinnen und Leser, bereits jetzt vor.

Sebastian Artmann, Projektleiter beim Landesbetrieb, sagt auf Anfrage vorab, was geplant ist: Die „uralte“ Ampelanlage soll durch eine ersetzt werden, die sich getrennt für den Geradeaus-Verkehr und für die Linksabbieger schalten lässt. Das werde jedenfalls technisch möglich sein, sagt Artmann – ob die Stadt das dann auch verkehrsrechtlich so anordne, werde man sehen. Außerdem soll der Kreuzungsbereich so gestaltet werden, dass man nicht mehr mit hohem Tempo rechts abbiegen kann, sondern weiter in die Kreuzung hineinfahren muss und dann erst abbiegen kann – beide Maßnahmen sollen Unfälle verhüten helfen.

Maßnahme kostet rund 360.000 Euro

Wenn man die Kreuzung ohnehin „anfasst“, gestaltet man sie auch gleich barrierefrei, sprich: mit abgesenkten Bordsteinen und taktilem Pflaster für Blinde und Sehbehinderte. Geschätzte Gesamtkosten: etwa 360.000 Euro. An den Kosten müssen sich der Landesbetrieb, der Kreis Recklinghausen (die Berliner Straße ist eine Landes-, die Lehmstraße eine Kreisstraße) sowie die Stadt beteiligen.

Nächster Termin: 5. Dezember

Bevor das Thema aber in „trockenen Tüchern“ ist, findet noch ein Abstimmungs-Termin der Behörden statt. Der sei jetzt auf Mittwoch, 5. Dezember, festgelegt, berichtet Martin Voskort auf Anfrage. Im Ausschuss hatte er zuvor erklärt, die Abstimmung mit dem Kreis gestalte sich schwierig, weil der Kreis sich mit Hinweis auf Personal-Engpässe bis dato nicht in der Lage gesehen habe, einen Blick auf die Pläne zu werfen.

Kreis-Pressesprecher Jochem Manz wollte freilich auf Anfrage den Eindruck nicht stehen lassen, dass in seinem Haus der Grund für eine Verzögerung zu suchen sei. Ende vergangener Woche machte das Kreishaus dann auch Terminvorschläge – und die Beteiligten einigten sich schnell auf den 5. Dezember.

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