Die Pfarrkirche St. Peter in Waltrop.
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Die Pfarrkirche St. Peter in Waltrop.

Katholische Pfarrgemeinde

Das „Multi-Jubiläum“ in St. Peter: Diese Männer haben Grund zum Feiern

  • Tamina Forytta
    vonTamina Forytta
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Pfarrer kamen und gingen in der katholischen Pfarrei St. Peter Waltrop. Zwei Männer aus dem Team aber, die sind seit Jahrzehnten dabei in der Gemeinde. Und wie...!

Es ballen sich die Jahrestage in St. Peter Waltrop: Gleich zwei Männer „nullen“ in diesen Tagen, was ihre Dienstzeit in der katholischen Pfarrei geht: Kantor Thomas Neuleben (46) und Küster Sascha Lipowski (42). Zwei Männer, ohne die die Messen und Feiern in St. Peter nicht dieselben wären.

Thomas Neuleben - Kantor in St. Peter Waltrop

Der eine, Thomas Neuleben, ist der Kirchenmusiker. Und was für einer! „Musik ist die Sprache der Seele“, sagt Thomas Neuleben, und wenn er das sagt, dann ist das ganz und gar keine Floskel. Wenn man irgendwann nicht drüber nachdenke, ob man den Ton treffe, dann komme man in die Dimension, in der man mit Musik die Menschen berühre.

Thomas Neuleben ist Kantor in St. Peter Waltrop - und zwar seit 20 Jahren.

Kantore seien die Zehnkämpfer unter den Musikern, hat einer seiner Professoren an der Uni in Dortmund mal gesagt – weil das Studium die gesamte Palette enthält: Gesang, Orgelspiel, Komposition, Chorleitung… Alles Dinge, die Thomas Neuleben heute bis in jede Haarspitze als Kantor von St. Peter Waltrop lebt.

Sascha Lipowski - der Küster in St. Peter Waltrop

25 Jahre ist Thomas Neuleben jetzt im Dienst der katholischen Kirche, 20 Jahre ist er in St. Peter Waltrop. 20 Jahre sind es auch bei Sascha Lipowski, dem Küster - oder Sakristan. Eigentlich hatte er Bäcker werden wollen, doch eine Mehlstauballergie durchkreuzte die Pläne. Und dann sollte sein Onkel Recht behalten, der ihn einst gefragt hatte: „Wie wär’s denn mit Kirche?

Sakristan Sascha Lipowski ist gerade dabei, die Marienkapelle in St. Peter Waltrop zu schmücken.

Kirche, die spielte zwar länger eine Rolle in Sascha Lipowskis Leben. Messdiener, Lektor, Kommunionhelfer – die ganze katholische Laufbahn hatte er schon durch; vertrat als 14-Jähriger sogar den Küster in St. Ludgerus. Ein Jahr ging der heutige Sakristan zur Bundeswehr – und dann nach Münster, zum Küster-Kurs. Und als in Waltrop die Stelle des Küsters ausgeschrieben war, bewarb er sich einfach – und Pfarrer Schneider stellte ihn ein.

Der Küster mit Draht zu Maria

„Ich glaube, ich habe den vielseitigsten Arbeitsplatz der Welt“, sagt Lipowski. „Die Kirche ist mein Wohnzimmer – ich liebe es, wenn hier alles sauber und ordentlich ist.“ Des Küsters Lieblingsort in St. Peter ist übrigens die Marienkapelle. „Ich hab einen guten Draht zu Maria“, sagt er schelmisch. „Wenn’s in der Kirche mal nicht so läuft, stell ich mich vor den Herrn Jesus hin und sag: ‚Ich erzähl alles deiner Mutter!‘“

Ausführliche Berichte über Kantor Neuleben und Küster LIpowski lesen Sie am Samstag (28.11.) in der gedruckten Ausgabe der WZ und im Epaper.

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