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Ein Anhänger mit Protestplakat stand zeitweilig an der Straße "Im Dicken Dören", wo an der Stadtgrenze Waltrop/Dortmund das Industrieareal entstehen soll.

Bürgermeisterin stellt sich Fragen

Dicker Dören: Anwohner wehren sich mit Händen und Füßen gegen die Langendorf-Ansiedlung

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Die Anwohner in Groppenbruch protestieren gegen das Industrieareal "Dicker Dören". Aufgeladene Stimmung schlug Waltrops Bürgermeisterin Moenikes nun bei ihrem Besuch entgegen.

Schon eine ganze Weile protestieren die Anwohner in Dortmund-Groppenbruch gegen die geplante Ansiedlung des Waltroper Fahrzeugbauers Langendorf auf dem Areal des Gebietes "Im Dicken Dören". Jetzt hatten sie Nicole Moenikes zu einer Versammlung eingeladen, und der Waltroper Bürgermeisterin schlug eine ganze Menge aufgeladene Zorn entgegen. 

Anwohner fürchten Lärm und Verkehr

Die Anwohner stört, dass die Fläche, die zurzeit landwirtschaftlich genutzt wird, dann zum Industrieareal würde - inklusive Lärm und zunehmendem Verkehr. Sie stellten zudem, so berichtete Bürgermeisterin Nicole Moenikes, auch die Frage, ob nicht andere Flächen besser geeignet wären. Darauf zielt auch eine Stellungnahme der Stadt Dortmund ab, die das diesbezügliche Gutachten als "lückenhaft" bezeichnet hatte. "Wir werden da jetzt noch etwas nacharbeiten", so Nicole Moenikes. Im August soll es fertig sein, im September in die Abstimmung bei der RVR-Verbandsversammlung gehen.

 

Vor rund 50 Jahren gab es übrigens schon einmal Ärger um ein Projekt im "Dicken Dören"

Wie es um weitere Strukturprojekte im Vest bestellt ist, lesen Sie hier. 

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