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In den Supermärkten und anderen Geschäften in Waltrop werden ab heute Feuerwerkskörper verkauft.

Lichterglanz zu Silvester

Waltroper Geschäfte halten an Verkauf von Feuerwerk fest

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In zwei Rewe-Märkten in Dortmund wird kein Feuerwerk mehr verkauft - der Umwelt und den Tieren zurliebe. Die WZ hat in Waltrop nachgehört, wie es hier in den Supermärkten aussieht.

Des einen Freud ist des anderen Leid: Am Silvester-Feuerwerk scheiden sich unter den Waltroper Einwohnern die Geister. In der Geschäfswelt ist man sich hingegen einig: Hier verzichtet keins der üblichen Geschäfte auf den Verkauf. Bei Edeka, Kodi, Action, Aldi, Lidl und Netto gibt es sie ab heute Feuerwerkskörper im Angebot. Eine große Silvester-Party am Spurwerkturm, so wie im vergangenen Jahr gibt es dieses Jahr nicht.

Einige Waltroper halten an Feuerwerk fest

Ob Feuerwerkskörper gekauft werden, entscheidet jeder Waltroper selbst. Die WZ hat in der Fußgängerzone nachgehört. Für den 28-jährigen Bjarne Poganatz gehört das einfach zu Silvester dazu. „Silvester-Feuerwerk gab es bei uns schon immer“, sagt er – wenn auch nicht in riesiger Stückzahl. Die deutsche Umwelthilfe wollte sogar, dass Feuerwerk in Städten verboten wird. Davon wäre dann auch das Feuerwerk beim Waltroper Parkfest betroffen. 

Angst vor Böllern und Geldverschwendung

Die 35-jährige Anna Janner sagt: „Ich hab das noch nie gemacht.“ Sie habe Angst vor Böllern und Co. Trotzdem findet sie nicht, dass Geschäfte darauf verzichten müssen, sie zu verkaufen. „Soll jeder machen wie er will“, ist ihre Meinung. So ähnlich sieht es auch die 58-jährige Ilona Schröter. Die Waltroperin findet die Knallerei ebenfalls zu gefährlich und findet: „Das ist reine Geldverschwendung.“ 

Tiere leiden an Silvester

Außerdem weiß sie, dass es „ein ganz schöner Schock für die Tiere“ ist. Vom Tierschutzbund heißt es: „Der Krach ist besonders für Hunde und Katzen belastend, da sie ein wesentlich feineres Gehör haben als Menschen. Bei vielen Vierbeinern löst die Knallerei sogar Panik aus.“ Es sei ratsam, Türen und Fenster geschlossen zu halten, Rollos runter zu lassen und die Tiere in Räume zu bringen, die nicht direkt zur Straße liegen. 

Umwelt schützen

Silvester-Feuerwerk will der 76-jährige Hans-Dieter (Atze) Ludwig nicht kaufen. „Ich knalle nicht. Ich habe als Rentner auch nicht so viel Geld“, erzählt er. Er stelle sich lieber ans Fenster und schaue das Feuerwerk der anderen an. „Wenn man Feuerwerk kauft, kann man das Geld auch gleich zum Fenster rauswerfen“, sagt er. Doch das sind nicht seine einzigen Beweggründe. Der Waltroper sagt, er denke dabei auch an die Umwelt. „Jetzt machen ja alle wegen der Kleinen da aus Schweden Theater“, sagt er.

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