Allzu königlich sieht sie nicht mehr aus, die „Königlich Preußische Berginspektion“ an der Dortmunder Straße. Das alte Gebäude wird inklusive des Nebentraktes (hier links im Bild) abgerissen. An gleicher Stelle baut die AWO ein neues Seniorenzentrum.
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Allzu königlich sieht sie nicht mehr aus, die „Königlich Preußische Berginspektion“ an der Dortmunder Straße. Das alte Gebäude wird inklusive des Nebentraktes (hier links im Bild) abgerissen. An gleicher Stelle baut die AWO ein neues Seniorenzentrum.

Fledermäuse werden ein Thema

Alte Berginspektion: Abriss verzögert sich weiter

  • Martin Behr
    vonMartin Behr
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Waltrop - Im März diesen Jahres hat die Arbeiterwohlfahrt (AWO) angekündigt, spätestens im Mai die Alte Berginspektion an der Dortmunder Straße abreißen zu wollen. Nun ist August und die Berginspektion steht immer noch. Begründen will die AWO die Verzögerung nicht.

Nur so viel teilte eine AWO-Sprecherin auf Nachfrage mit: In der nächsten Ratssitzung am 30. August erfolge der Beschluss über die Offenlegung des Bebauungsplans. Am 29. November erwarte man den Ratsbeschluss über den Bebauungsplan. Erst im Anschluss daran könne ein Bauantrag gestellt werden. Parallel dazu wolle man mit dem Abriss beginnen.

Probleme mit dem Artenschutz

Ein Abriss im Winter bringt jedoch ein Problem mit sich, wie Dezernent Andreas Scheiba erklärt. „Dann muss die AWO den Abriss artenschutzrechtlich begleiten.“ Der Grund: Fledermäuse könnten sich dann schon in dem leer stehenden Gemäuer niedergelassen haben. Scheiba war bisher von einem deutlich früheren Abriss ausgegangen. Eine Genehmigung liege der AWO seit Monaten vor.

Wie berichtet, baut die AWO ein neues Seniorenzentrum und investiert dafür acht Millionen Euro am Standort Waltrop.

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