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Die „Moselbach-Alm“ im Waltroper Stadtpark war im Sommer gut besucht. Jetzt wird der Gastronomie-Betrieb für drei Jahre ausgeschrieben.

Moselbachpark

Nach der Moselbach-Alm: Bleibt Schmitz der Pächter der Gastronomie im Waltroper Stadtpark?

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Es war DAS Ausflugsziel in der Waltroper Innenstadt im vergangenen Jahr: die neue Moselbach-Alm im Stadtpark. Aber wie geht es in diesem Jahr weiter?

  • Die Gastronomie im Moselbachpark muss ab sofort ausgeschrieben werden
  • Im vergangenen Jahr wurde zunächst abgeklärt, ob es überhaupt Nachfrage nach einer Gastronomie im Stadtpark gibt
  •  Weiterhin soll sie immer nur von Mai bis Ende Oktober betrieben werden

Im Waltroper Moselbachpark Gastronomie anzusiedeln, hat sich im vergangenen Jahr als blendende Idee erwiesen – die „Moselbach-Alm“ wurde bestens angenommen, die Terrasse der Holzhütte im Stadtpark war gerade an lauschigen Sommerabenden stets gut gefüllt. Aber wie geht es in diesem Jahr nun weiter? Denn dass die "Alm" im vergangenen Jahr so betrieben werden konnte, war gewissermaßen eine Sonderregelung; im Herbst wurde die "Alm" wieder demontiert. Viele Bürger fragen nun: "Kann nicht der bisherige Pächter, Max Schmitz, einfach weitermachen?"

Stadt Waltrop muss die Pacht ausschreiben

Nein, erklärt Waltrops Stadtsprecherin Patricia Neuhaus. „Die Stadt vergibt dort einen Auftrag – die Pacht einer Fläche in Verbindung mit dem Betrieb einer Gaststätte –, der einen wirtschaftlichen Vorteil bedeutet. Eben bei solchen Geschäften kann die Stadt oder generell ein öffentlicher Auftraggeber nicht einfach einer willkürlich ausgesuchten Person diesen Vorteil zukommen lassen.“ Vielmehr müsse das Geschäft ausgeschrieben werden.

Erst den Vorteil für den Auftragnehmer klären

Aber hätte das dann 2019 nicht auch schon so gehandhabt werden müssen? Patricia Neuhaus: „Im vergangenen Jahr haben wir geprüft, ob überhaupt eine Nachfrage für einen Gastronomiebetrieb im Park besteht. Ob das einen Vorteil für den Auftragnehmer darstellen würde, war nicht klar, deshalb haben wir – nur für dieses eine Jahr – auf eine Ausschreibung verzichtet.“ 

Stadt Waltrop ist an Ausschreibungs-Regeln gebunden

Und wie entscheidet die Stadt, wer den Zuschlag bekommt? Man sei an gesetzlichen Ausschreibungs-Regelungen gebunden, sagt Patricia Neuhaus. Die Zuschlagskriterien könne die Stadt aber selbst festlegen: Referenzen, Bewirtschaftungskonzept oder die beabsichtigte Gestaltung der Gastronomie etwa. Auf der Internetseite der Stadt ist zu lesen, dass zur Pacht eine Fläche von insgesamt ca. 440 m² bereitgestellt wird. Auf einer befestigten Fläche von max. 250 m² soll der „fliegende Bau“ mit Terrasse errichtet werden. Dieser Bau muss, so will es die Stadt, für den Zeitraum von sechs Monaten vom 1. Mai bis 31. Oktober eines jeden Jahres aufgestellt und betrieben werden. Laufzeit: drei Jahre. 

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