In Schutzanzüge gekleidet waren die Einsatzkräfte in Castrop-Rauxel am Werke.
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In Schutzanzüge gekleidet waren die Einsatzkräfte in Castrop-Rauxel am Werke.

Dekontaminations-Einheit

Waltroper Feuerwehrleute helfen bei Giftverdacht-Einsatz in Castrop-Rauxel

  • Tamina Forytta
    vonTamina Forytta
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Bei einem Gift-Einsatz in Castrop-Rauxel sind am Donnerstag auch die Waltroper Feuerwehrleute zu Hilfe geeilt. Sie brachten die sogenannte Dekontaminations-Einheit mit.

GSG-Alarm im Castrop-Rauxeler Stadtteil Ickern am Donnerstagmorgen. GSG, das steht für "Gefährliche Stoffe und Güter" - ein Stichwort, das bisweilen auch den Einsatz der Waltroper Dekontaminations-Einheit notwendig macht. So auch diesmal: Die Waltroper Feuerwehr eilte den Kollegen aus der Nachbarstadt zu Hilfe.

Kreisweit sind unterschiedliche Aufgaben auf unterschiedliche Feuerwehren aufgeteilt. Die Dekontaminations-("Dekon-")Einheit ist in Waltrop angesiedelt.

Dekontamination, kurz "Dekon", das bedeutet Entgiftung. Die Feuerwehren im Kreis teilen sich bestimmte Spezialaufgaben auf; nicht jede Wehr hat für alle erdenklichen Fälle Material und Gerätschaften, sondern die Städte ergänzen sich in dieser Hinsicht. Die "Dekon"-Komponente ist in Waltrop angesiedelt. Im vergangenen Jahr noch übten die Waltroper gemeinsam mit den Kollegen in Castrop.

Giftstoffe auf einem Anhänger?

Ganz sind die Umstände des Vorfalls in Ickern noch nicht geklärt. Offenbar bestand der Verdacht, dass sich in einem Anhänger, der an der Danziger Straße am Straßenrand stand, Giftstoffe befanden. In der Nähe sollen Katzen verendet sein, ein Anwohner klagte über Übelkeit,  berichten die Castrop-Rauxeler Ruhr Nachrichten. Später habe eine Task-Force-Einheit der Dortmunder Feuerwehr aber Entwarnung gegeben, heißt es weiter. 

25 Waltroper Einsatzkräfte waren gebunden

Etwa 25 Waltroper Feuerwehrleute - freiwillige und hauptamtliche - seien durch den Einsatz gebunden gewesen, berichtet Feuerwehrsprecher Jochen Möcklinghoff am Nachmittag gegenüber unserer Redaktion. Einige Freiwillige und Hauptamtliche rückten aus nach Castrop, andere halfen mit dabei, auf der Waltroper Wache die Stellung zu halten. Denn im Falle eines weiteren Einsatzes für die Waltroper Wehr müssen schließlich noch genug Kräfte vor Ort verfügbar sein. 

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