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Im Hangel soll die Verkehrsregelung bleiben, wie sie ist.

Diskussion um Verkehrsprobleme

Keine weiteren Poller im Hangel

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WALTROP - Ob die Diskussion über vermeintliche Verkehrsprobleme damit ein Ende hat, bleibt abzuwarten. Aber auf der Straße „Im Hangel“ werden keine weiteren Poller aufgestellt. Das entschied Bürgermeisterin Nicole Moenikes nach der Anwohner-Diskussion in der AWO-Kita.

Fahrbahnmarkierungen sollen in Zukunft die Bereiche für Fußgänger deutlicher machen. „Im Hangel“ – wie in vielen anderen Siedlungsstraßen in Waltrop – ergibt sich bei Begegnungsverkehr die Situation, dass Autofahrer Teile des Fußgängerbereichs nutzen, um auszuweichen. Das gilt insbesondere, wenn ein Bus oder ein Traktor kommt.

Bürger-Informations-Treffen

In der Kita am Orffweg hatte es kürzlich ein Bürger-Informations-Treffen mit Kreis, Polizei und Stadtverwaltung gegeben. Die Polizei hat immer wieder gemessen, Verkehrsgutachter haben gezählt und hingehört, der Kreis Recklinghausen beobachtet die Situation hautnah, allein schon weil mit Ulrike Engbert eine Verkehrsexpertin privat seit neun Jahren im Wohngebiet Handel wohnt.

"Eine ganz normale Siedlung"

Was im Juli 2017 unter dem Strich steht, fasste Silvia Batke vom Waltroper Ordnungsamt so zusammen: „Der Hangel ist mit Blick auf die Verkehrssituation vergleichbar mit Egelmeer und Krusenhof. Wir haben alle Daten ausgewertet, jeden Experten gefragt – der Hangel ist eine ganz normale Siedlung.“

Nicht warten, bis etwas passiert

Das sehen eine Reihe von Anwohnern anders, es dürfe nicht gewartet werden, bis etwas passiert. Fest steht: Die vor Wochen probeweise aufgestellten Poller verringern die Ausweichmöglichkeiten im Gegenverkehr. Auch nicht der Weisheit letzter Schluss. Ein engagierter Anwohner, der mit dem Fahrrad zum Tagungsort kam, brachte es auf den Punkt: „Alle Verkehrsteilnehmer müssen ein bisschen mehr Rücksicht nehmen, dann geht’s doch.“

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